Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kassamarkt der Deutschen Börse setzt 1,32 Billionen Euro im Jahr 2010 um

04.01.2011
Im Dezember 92,9 Milliarden Euro umgesetzt/ Zahl der Xetra-Transaktionen im Dezember um 39 Prozent gestiegen

Im vergangenen Jahr wurden am Kassamarkt der Deutschen Börse 1,32 Bio. Euro umgesetzt. Das sind rund 16 Prozent mehr als im Jahr 2009 (1,14 Bio. Euro).

Davon entfiel mit 1,24 Bio. Euro der größte Teil auf die vollelektronische Handelsplattform Xetra (2009: 1,06 Bio. Euro). Auf dem Parkett der Frankfurter Wertpapierbörse wurden 78,8 Mrd. Euro umgesetzt (2009: 77,5 Mrd. Euro). An allen Wertpapierbörsen in Deutschland wurden 1,48 Bio. Euro umgesetzt, was einem Anstieg von 13 Prozent zum Vergleichszeitraum 2009 entspricht (2009: 1,31 Bio. Euro).

Im Dezember 2010 wurden auf Xetra und dem Parkett der Börse Frankfurt laut Orderbuchstatistik 92,9 Mrd. Euro umgesetzt – ein Anstieg von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat (Dezember 2009: 81,2 Mrd. Euro). Von den 92,9 Mrd. Euro entfielen 86,7 Mrd. Euro auf das elektronische Handelssystem Xetra, das damit einen Anstieg von 15 Prozent im Jahresvergleich verzeichnete (Dezember 2009: 75,5 Mrd. Euro). 6,2 Mrd. Euro entfielen auf den Parketthandel – ein Anstieg von 9 Prozent (Dezember 2009: 5,7 Mrd. Euro).

In deutschen Aktien wurden an den Kassamärkten der Deutschen Börse im Dezember 74,4 Mrd. Euro umgesetzt, in ausländischen Aktien 3,4 Mrd. Euro. Vom Umsatz in deutschen Aktien an allen Wertpapierbörsen in Deutschland entfielen 97 Prozent auf Xetra und das Parkett der Börse Frankfurt. Der Umsatz in ausländischen Aktien an deutschen Wertpapierbörsen lief zu 78 Prozent über Xetra und den Präsenzhandel in Frankfurt.

Auf Xetra wurden im Dezember 14,6 Mio. Transaktionen getätigt, ein Zuwachs von 39 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat (Dezember 2009: 10,5 Mio.).

Die Aktie der Siemens AG war im Dezember auf Basis des Xetra-Liquiditätsmaßes (XLM) die liquideste Aktie im Index DAX mit 4,81 bp (Basispunkte) für eine Auftragsgröße von 100.000 Euro. Im MDAX führte Salzgitter AG mit 15,49 bp. Liquidester Exchange Traded Fund war der db x-trackers ETF II-EONIA T.R. 1C mit 0,46 bp. Der liquideste ausländische Wert war Nokia Corp. mit 11,21 bp. XLM misst die Liquidität im elektronischen Wertpapierhandel auf Grundlage der impliziten Transaktionskosten. Es wird in Basispunkten (1 bp = 0,01 Prozent) ausgedrückt; ein niedriges XLM steht für hohe Liquidität eines Wertpapiers.

Umsatzstärkster DAX-Titel auf Xetra im Dezember war Siemens AG mit 5,3 Mrd. Euro. Bei den MDAX-Werten lag Lanxess AG mit 574,1 Mio. Euro vorn, im Aktienindex SDAX führte Deutz AG mit 137,2 Mio. Euro und bei den TecDAX-Werten Aixtron SE mit 884,7 Mio. Euro. Umsatzstärkster Exchange Traded Fund war iShares DAX mit 1,1 Mrd. Euro.

An allen Wertpapierbörsen in Deutschland wurden im Dezember laut Orderbuchstatistik insgesamt rund 107 Mrd. Euro umgesetzt – ein Anstieg von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat (Dezember 2009: 92,3 Mrd. Euro).

DAX®, MDAX®, SDAX®, TecDAX® und Xetra® sind eingetragene Marken der Deutsche Börse AG.

Ansprechpartner für die Medien:
Torsten Baar Tel.: +49-(0) 69-2 11-1 15 00

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index tritt auf der Stelle
24.11.2016 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Lemgoer Wissenschaftler wollen smarte Banknote realisieren
08.11.2016 | Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Was nach der Befruchtung im Zellkern passiert

06.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Tempo-Daten für das „Navi“ im Kopf

06.12.2016 | Medizin Gesundheit

Patienten-Monitoring in der eigenen Wohnung − Sensorenanzug für Schlaganfallpatienten

06.12.2016 | Medizintechnik