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IPRI Research Paper zur wirtschaftlichen Gestaltung von Produktänderungen erschienen

23.09.2011
Im aktuell erschienenen IPRI Research Paper 33 „Gestaltung von Produktänderungen im Kontext hybrider Produkte“ wird aus unterschiedlichen Perspektiven auf Auswirkungen später Produktänderungen eingegangen.

Im Mittelpunkt steht dabei die Fragestellung, wie derartige Änderungen wirtschaftlich optimal gestaltet werden können. Denn obgleich die mit Änderungen einhergehenden Kosten mittlerweile abgeschätzt werden können, gestaltet sich die Gegenüberstellung des Änderungsnutzen, bspw. in Form von weniger störanfälligen Produkten, schwierig. Relevant ist dies insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Bündelung von Produkt und (Verfügbarkeits-)Dienstleistungen innerhalb hybrider Produkte.

Die zwar unerwünschten aber dennoch auftretenden technischen Änderungen an Produkten nach Serienfreigabe zielen unter anderem darauf ab, die aufgetretenen Mängel oder Störungen am Produkt zu beseitigen. Rückmeldungen aus dem Service oder von Kunden stoßen einen Prozess an, an dessen Ende ein entsprechend verbessertes Produkt steht. Bisherige Erkenntnisse zeigen allerdings, dass diese späten Änderung nach Serienfreigabe mit vergleichsweise hohen Kosten verbunden sind.

Dessen ungeachtet findet vielfach keine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung statt, da die mit einer Produktänderung einhergehenden Auswirkungen zahlreich und vielfach schwer zu erfassen sind.

Diese Problematik erlangt vor dem Hintergrund eines Angebots hybrider Produkte an zusätzlicher Relevanz. Im Maschinen- und Anlagenbau treten hybride Produkte häufig in Form eines gebündelten Verkaufs von Sachgut und Full-Service-Dienstleistungspaket in Erscheinung. Unter der Zusicherung einer gewissen Produktverfügbarkeit werden die hierfür notwendigen Dienstleistungen wie bspw. Reparaturen durchgeführt und über so genannte „flat-fees“ in Rechnung gestellt.

Wirtschaftlichkeit stellt sich in Anbetracht der gleichbleibenden Umsätze also
bei entsprechend wenig stör- und fehleranfälligen Produkten ein oder wenn die dennoch aufgetretenen Fehler durch Produktänderungen so beseitigt werden können, dass die Produktänderungskosten die Einsparungen im Reparaturservice nicht übertreffen. Es stellt sich somit die Frage: Wie lassen sich Produktänderungen im Kontext hybrider Produkte wirtschaftlich optimal gestalten?

Das Research Paper bereitet zur Beantwortung dieser Frage die Durchführung einer empirischen Kostenanalyse vor, die in einem laufenden Dissertationsprojekt ausgewertet und anschließend veröffentlicht wird.

Das Research Paper kann unter http://www.ipri-institute.com als PDF oder Printversion bezogen werden. Für inhaltliche Fragen steht der Verfasser (Herr Dipl.-Kfm. techn. Christian Gille, Telefon: 0711-6203268-0, cgille@ipri-institute.com) gerne zur Verfügung.

Dr. Mischa Seiter | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipri-institute.com

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