Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovationsfähigkeit steigern mit »InnoScore®Service«

05.10.2010
Das Fraunhofer IAO hat eine Methodik entwickelt, mit der kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ihre Innovationsfähigkeit für die Entwicklung produktbegleitender Dienstleistungen messen, benchmarken und gezielt steigern können. Unternehmen können das Tool kostenlos nutzen.

Der Wettbewerb im produzierenden Gewerbe verschärft sich zunehmend. Produktbegleitende Dienstleistungen erhöhen den Marktdruck erheblich und stellen Unternehmen vor die Herausforderung, ihre Innovationsfähigkeit ganzheitlich zu verbessern.

Dies erfordert zum einen die Fähigkeit, sich schnell in diese komplexen Zusammenhänge einzuarbeiten und zum anderen die Möglichkeit, sich einfach und unkompliziert ein Bild über die eigene Leistungsfähigkeit zu machen und Verbesserungspotenziale zu erkennen.

Hier unterstützt das Fraunhofer IAO mit einer neue entwickelten Methodik: »InnoScore®Service« ermöglicht es produzierenden KMU, ihre Innovationsfähigkeit bei der Entwicklung produktbegleitender Dienstleistungen selbst einschätzen, bewerten und strategisch nutzen zu können.

Basis dafür die die standardisierte Beurteilung der Innovationsfähigkeit eines Unternehmens im Sinne eines Benchmarks: »InnoScore®Service« fokussiert dabei die neun Gestaltungsfelder: Innovationskultur, Strategie, Kompetenz & Wissen, Technologie, Produkt & Dienstleistung, Prozess, Struktur & Netzwerk, Markt und Projektmanagement. Auswertungen und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Innovationsfähigkeit für die Entwicklung produktbegleitender Dienstleistungen ergänzen das Verfahren.

Die individuelle Auswertung hilft Unternehmen dabei, spezifische Entwicklungspotenziale zu identifizieren und anschließend auch auszuschöpfen. Einerseits ermöglicht das Online-Tool, die eigene Innovationsfähigkeit zu verbessern, andererseits gilt es, diese aber auch dauerhaft beibehalten und überprüfen zu können. Eine wiederholte Nutzung des Tools gestattet eine kontinuierliche Erfolgskontrolle von umgesetzten Maßnahmen zur Steigerung der Innovations- und Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus können die Ergebnisse in der Kommunikation mit Dritten, etwa bei Banken zur Unterstützung bei der Kreditvergabe, zur Einschätzung der Zukunftsfähigkeit oder im Rahmen von Auditierungen oder der Lieferantenentwicklung, unterstützend eingesetzt werden.

»InnoScore®Service« gibt Unternehmen somit sehr kurzfristig einen Überblick über die eigene Innovationsfähigkeit, mit speziellem Fokus auf produktbegleitende Dienstleistungen. Das InnoScore®-Modell beruht auf dem Innovationsmodell und dem Service Engineering-Modell des Fraunhofer IAO. Es hat den Anspruch, möglichst umfassend zu sein, aber gleichzeitig einen relativ hohen Detaillierungsgrad bei der Messung der Innovationsfähigkeit eines Unternehmens zu erlauben.

Interessierte Unternehmen können das Tool kostenlos unter http://www.innoscore-service.de nutzen.

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:
Thorsten Rogowski, Mike Freitag
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-2012, -5105; Fax +49 711 970-2287, -2299
thorsten.rogowski@iao.fraunhofer.de; mike.freitag@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | idw
Weitere Informationen:
http://www.innoscore-service.de

Weitere Berichte zu: Dienstleistung IAO Innovationsfähigkeit KMU Leistungsfähigkeit Methodik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index tritt auf der Stelle
24.11.2016 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Lemgoer Wissenschaftler wollen smarte Banknote realisieren
08.11.2016 | Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie