Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Im Garten vergraben oder im sicheren Banktresor: Wo Deutsche ihr Gold aufbewahren

11.06.2014

Bankschließfächer und Safes gelten als sicher, aber nur wenige verfügen über eine der beiden Möglichkeiten

Fast jeder zweite Deutsche hat schon einmal Gold gekauft, verschenkt oder geschenkt bekommen. Eine möglichst sichere Aufbewahrung des Edelmetalls ist demnach für viele Deutsche ein wichtiges Thema. Die bundesweite Kriminalstatistik für das Jahr 2013 verdeutlicht, wie wichtig ein gesichertes Versteck ist: Die Anzahl der Wohnungseinbrüche ist im vergangenen Jahr erneut angestiegen – je nach Bundesland um bis zu 30 Prozent.

Deutsche halten ein Bankschließfach für den sichersten Ort der Goldaufbewahrung. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie mit über 1.000 Befragten, die von der Deutschen Börse Commodities beim Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid in Auftrag gegeben wurde.

Demnach würden 72 Prozent der Befragten Gold in einem Bankschließfach aufbewahren, gefolgt vom Safe zu Hause. Nur etwa jeder Fünfte kann sich vorstellen, Gold in Schubladen, Schränken, Schmuckkassetten oder an sonstigen ungesicherten Orten zu verstecken.

Keine Überraschung: Die Deutschen bewerten Bankschließfächer mit einem Durchschnittswert von 4,5 als sichersten Ort der Aufbewahrung (wobei 1 = sehr unsicher, 5 = sehr sicher). Der Heimtresor landet mit der Bewertung 3,2 auf Rang zwei. Ungesicherte Verstecke im Haus sowie das Vergraben einer Truhe im Garten gelten bei Deutschen als unsicher.

„Für einen heimischen Safe spricht, dass der Besitzer jederzeit Zugriff auf sein Gold hat. Die sicherste Lösung ist aber ein professioneller Tresor außer Haus mit hohen Sicherheitsstandards wie beispielsweise ein Bankschließfach“, sagt Steffen Orben, Geschäftsführer Deutsche Börse Commodities GmbH. „Mit Gold hinterlegte Investmentprodukte sind hier eine einfache, günstige und vor allem sichere Alternative.“

Tatsächlich besitzen lediglich 20 bzw. 15 Prozent aller Deutschen ein Bankschließfach oder einen heimischen Tresor. Wer bei seinem Goldinvestment trotzdem nicht auf hohe Sicherheit verzichten will, findet in Investmentprodukten, die mit physischem Gold hinterlegt sind, eine Alternative. Xetra-Gold beispielsweise ist wie ein Wertpapier handelbar, das Gold wird dabei in physischer Form im Zentraltresor für deutsche Wertpapiere in Frankfurt verwahrt. Auf Wunsch kann sich der Anleger jederzeit die verbriefte Menge Gold über seine Bank ausliefern lassen.

Über die Befragung
Die in dieser Mitteilung verwendeten Daten wurden vom Marktforschungsinstitut TNS Emnid erhoben. Die Stichprobengröße ist 1.064. Die Umfrage wurde im Zeitraum vom 30. April 2014 bis zum 5. Mai 2014 durchgeführt. Die Daten wurden mittels Telefonbefragung erhoben. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 25 Jahren.


Über Xetra-Gold
Die Schuldverschreibung Xetra-Gold (ISIN: DE000A0S9GB0) kombiniert die Vorteile des Besitzes von physischem Gold mit der Transparenz und den niedrigen Kosten im börslichen Wertpapierhandel. Es fallen keine laufenden Managementgebühren an. Jede Teilschuldverschreibung verbrieft die Option auf Lieferung von einem Gramm Gold und kann über die Xetra-Handelsplattform fortlaufend gekauft oder veräußert werden. Clearstream Banking Frankfurt (CBF), eine Tochtergesellschaft der Deutschen Börse, verwahrt das Gold in ihrem Tresor. Der Industriepartner Umicore AG & Co. KG liefert, kontrolliert und bearbeitet das physische Gold. Die sichere Verwahrung der Goldbestände bei Clearstream ist an hohe Sicherheitsstandards gebunden und erspart dem Anleger die Transport- und Lagerkosten für das Gold in physischer Form. Falls erwünscht, erhält der Privatanleger durch seine Bank den Basiswert Gold in physischer Form. Das Produkt erfüllt die europäische OGAW-Richtlinie. www.xetra-gold.com


Über die Deutsche Börse Commodities GmbH
Die Emittentin Deutsche Börse Commodities GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutsche Börse AG sowie der Bankenpartner Commerzbank AG, Deutsche Bank AG, DZ Bank AG, B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA und der Schweizer Bank Vontobel. Beteiligt an der Emittentin ist ferner Umicore AG & Co. KG, eine Konzerntochter der Umicore s.a., die weltweit mehrere Goldraffinerien betreibt und Goldbarren herstellt. Die Partner bündeln ihre Börsen-, Finanzmarkt-, Abwicklungs- und Verwahrungs- sowie Logistikkompetenzen und bieten am Finanzplatz Frankfurt einen effizienten und transparenten Markt für den Handel von Gold im europäischen Raum. Mit nur einem Produkt ist die Deutsche Börse Commodities GmbH die zweitgrößte Emittentin von ETCs bzw. Rohstoffzertifikaten, die an Wertpapierbörsen in Deutschland gehandelt werden.

Xetra® und Xetra-Gold® sind eingetragene Marken der Deutsche Börse AG.

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com
http://www.xetra-gold.com

Weitere Berichte zu: Aufbewahrung Börse Clearstream Emittentin Sicherheitsstandards TNS Tresor Umicore Xetra-Gold

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index setzt Anstieg fort
22.06.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Beschäftigung legt weiter zu
29.05.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften