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Höhenflug im Außenhandel setzt sich fort

08.06.2010
"Die positive Entwicklung bei den Auftragseingängen vor allem im Maschinenbau und der Fahrzeugindustrie schlägt sich in der Außenhandelsstatistik nieder. Deutsche Produkte finden weltweit wieder reißenden Absatz, besonders in China und den übrigen Schwellenländern. Die beflügelnde Wirkung des niedrigen Euro ist hier noch nicht einmal in vollem Umfang enthalten. In den kommenden Monaten ist daher sogar noch eine zusätzliche Belebung für den Export möglich. Wenn diese Entwicklung sich weiter so positiv fortsetzt, können wir das Vorkrisenniveau deutlich früher erreichen als gedacht." Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), zu den heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Außenhandelszahlen für April 2010.

Demnach wurden im April Waren im Wert von 75,3 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 61,9 Milliarden Euro importiert. Der Außenbeitrag stieg damit auf 13,4 Milliarden Euro an. Damit stiegen im Vorjahresvergleich die deutschen Ausfuhren insgesamt um 19,2 Prozent und die Einfuhren um 15,7 Prozent.

"Die Erholung im deutschen Außenhandel hat sich verstetigt. Diese Belebung wird getragen von einer weltweiten konjunkturellen Erholung. Das Wachstum geht allerdings von einem sehr niedrigen Niveau aus. Daher bleibt große Vorsicht geboten, diesen Aufschwung nicht auszubremsen. Zudem werfen die starken Wechselkursschwankungen und die Folgen der Finanzierungskrise in Griechenland einen Schatten auf diesen Aufschwung. Die Unternehmen brauchen hier Stabilität, denn sonst ist das Exportgeschäft nicht kalkulierbar", so Börner abschließend.

André Schwarz | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.bga.de

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