Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Großer Zuspruch für Anleihen der KfW im ersten Halbjahr 2011

01.07.2011
  • Refinanzierung der KfW behauptet sich in schwierigem Kapitalmarktumfeld
  • Prognose für Refinanzierungsvolumen 2011 von 75 Mrd. EUR auf 80 Mrd. EUR erhöht

Mit der Refinanzierung ihres Fördergeschäfts befindet sich die KfW weiter in der Erfolgspur. Im ersten Halbjahr dieses Jahres konnten bereits rd. 52,8 Mrd. EUR an den internationalen Kapitalmärkten aufgenommen werden.

Über weite Strecken standen die Märkte dabei im Spannungsfeld verschiedener Krisenherde wie etwa in Nordafrika und im Nahen Osten sowie der durch das verheerende Erdbeben in Japan ausgelösten Turbulenzen, welche die Märkte spürbar - wenn auch kurzfristig - gelähmt haben. Auch die europäische Staatsschuldenkrise war im ersten Halbjahr 2011 ein ständiger Begleiter aller Akteure im internationalen Kapitalmarkt.

"Es ist ein hervorragendes Ergebnis, unter solchen Rahmenbedingungen bereits rd. zwei Drittel des Jahres-refinanzierungsbedarfs aufgenommen zu haben. Generell zeigt sich, dass Anleihen "made in Germany" angesichts des unsicheren Umfelds rund um den Globus gesucht sind", erklärt Dr. Günther Bräunig, Kapitalmarktvorstand der KfW Bankengruppe.

Insgesamt hat die KfW zur Refinanzierung Wertpapiere in mehr als zweihundert Einzeltransaktionen und in zehn Währungen bei Investoren in Deutschland und weltweit platziert. Es waren wiederum die KfW Benchmark-Programme in EUR und USD, die den Löwenanteil des bisherigen Refinanzierungsvolumens ausgemacht haben. Die Investorendistribution der Anleihen sieht dabei ähnlich ausgewogen aus wie in der Vergangenheit: vor allem Zentralbanken und Banken aus Asien und Europa partizipierten in USD-Anleihen, im Euro sind es überwiegend institutionelle Investoren aus Deutschland und Europa, die großvolumige Benchmark-Anleihen gekauft haben.

Die regelmäßig von der KfW zum Halbjahr vorgenommene Überprüfung des Mittelaufnahmebedarfs für das Gesamtjahr ergibt eine moderate Erhöhung des Refinanzierungsvolumens von rd. 75 Mrd. EUR auf nunmehr rd. 80 Mrd. EUR. Zurückzuführen ist dies auf die positive Nachfrage nach KfW-Förderkrediten, die bereits im ersten Quartal deutlich geworden war. Der Konjunkturaufschwung der deutschen Wirtschaft hat diesen Trend fortgesetzt; Einzelheiten zur Entwicklung des Fördergeschäfts und des Ergebnisses des ersten Halbjahres wird die KfW Anfang August veröffentlichen.

Das insgesamt hohe Angebot an Emissionen im Bereich supranationaler und nichtstaatlicher Emittenten im ersten Halbjahr 2011 ist auf eine erfreulich gute Nachfrage getroffen. Für den weiteren Verlauf des Jahres geht die KfW davon aus, dass die Neuemissionstätigkeit im Sektor generell hoch bleiben wird. Hierzu erklärt Bräunig: "Die KfW wird dabei auch angesichts der überzeugenden Entwicklung der deutschen Wirtschaft für Investoren weltweit attraktiv bleiben. Bei meinen Gesprächen mit internationalen Investoren habe ich festgestellt, dass das Vertrauen in Deutschland ungebrochen und die Emissionsstrategie der KfW sehr geschätzt sind.

Die moderate Anpassung des Refinanzierungsvolumens für das Gesamtjahr
2011 wird vor diesem Hintergrund gut zu meistern sein."
Service:
Eine Übersicht der KfW-Refinanzierung im ersten Halbjahr ist abrufbar unter www.kfw.de .
Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstraße 5-9, 60325 Frankfurt Kommunikation (KOM)
Tel.: 069 7431-4400, Fax: 069 7431-3266,
E-Mail: presse@kfw.de, Internet:

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.kfw.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitsmarkt bleibt im Aufwind
27.04.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

nachricht Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland
25.04.2017 | Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie