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Fünf Jahre Entry Standard bei der Deutschen Börse

25.10.2010
Einstiegssegment für bisher insgesamt 165 Unternehmen / Jedes zehnte wechselt später in höhere Transparenzstandards

Das Marktsegment Entry Standard der Deutschen Börse hat sich seit der Einführung am 25. Oktober 2005 gut entwickelt. 119 Unternehmen sind dort gelistet, der Großteil (87%) davon aus Deutschland. Die Marktkapitalisierung hat seit 2008 um ein Drittel zugelegt.

„Für mittelständische Unternehmen ist der Entry Standard das Tor zum Kapitalmarkt“, sagte Alexander Höptner, Leiter des Bereichs Markets Services.

„Das Segment gehört zum börsenregulierten Open Market und bietet die einfache, schnelle und kosteneffiziente Einbeziehung von Aktien in den Börsenhandel.“

Seit 2005 haben 165 Unternehmen den Entry Standard als Zugang zum Kapitalmarkt genutzt. Insgesamt 16 davon wechselten später in den Regulierten Markt, also in den General Standard oder Prime Standard. „Unsere Marktstruktur haben wir so gestaltet, dass sie der Weiterentwicklung von Unternehmen Rechnung trägt“, sagte Höptner.

„Im Entry Standard können diese Unternehmen erste Erfahrungen am Kapitalmarkt sammeln.“ Das Segment ist offen für alle Branchen, aktuell stammen 38 Prozent der Unternehmen aus dem Sektor Finanzdienstleistung und 34 Prozent aus dem Sektor Industrie. Seit 2008 gab es im Entry Standard 86 Kapitalerhöhungen, bei denen insgesamt 300 Mio. Euro aufgenommen wurden. Die Marktkapitalisierung hat in diesem Zeitraum um 33 Prozent zugelegt.

Zum fünften Jubiläum des Entry Standard hat die Deutsche Börse gemeinsam mit dem Deutschen Aktieninstitut erstmals ein umfassendes Meinungsbild dieses Segments erhoben. Die Studie zeigt unter anderem, dass fast zwei Drittel der Unternehmen im Entry Standard eine Eigenkapitalquote von über 50 Prozent haben, drei von vier Unternehmen die Mitarbeiterzahl erhöhen konnten und zwei Drittel höhere Bekanntheit und ein deutliches Umsatzplus erzielen konnten.

Ausführliche Informationen zur Entwicklung des Entry Standard sowie die Studie des Deutschen Aktieninstituts finden Sie im Anhang.

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