Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forschung zum Arbeitszeitmodell "Arbeitszeitfreiheit"

04.09.2014

Bamberger BWL-Professorin Maike Andresen forscht zu wenig bekanntem Arbeitszeitmodell

Individuelle Arbeitszeiten, keine Anwesenheitspflicht oder persönliche Arbeitszeitstrukturen: Flexible Arbeitszeitgestaltung soll Unternehmen ermöglichen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Einige Formen wie Arbeitszeitkonten oder Teilzeitarbeit werden bereits vielfach angewandt. BWL-Professorin Maike Andresen forscht zu einem Modell, das bislang in Deutschland wenig bekannt ist: die Arbeitszeitfreiheit.

Die Arbeitszeitfreiheit ist ein seltenes Phänomen, das in Deutschland aufgrund arbeitsrechtlicher Bestimmungen bisher wenig ausgeübt und daher auch wenig erforscht wird.

Das sogenannte „results-only work environment“ (ROWE) - Modell, in Deutschland unter dem Namen „Arbeitszeitfreiheit“ bekannt, überlässt den Arbeitnehmern eines Unternehmens komplette Gestaltungsfreiheit in Bezug auf Arbeitsdauer und -zeitpunkt.

Ob der Mitarbeiter seine Arbeit im Büro, zu Hause oder anderswo erledigt, wie viele Stunden er an welchen Tagen arbeitet und wann seine Arbeitszeit beginnt beziehungsweise endet, entscheidet er selbst.

„Hauptsache, die Ergebnisse stimmen“, so Prof. Dr. Maike Andresen vom Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personalmanagement an der Universität Bamberg.

Bereits in ihrer Habilitationsschrift „Das (Un-)Glück der Arbeitszeitfreiheit“ aus dem Jahr 2009 beschäftigte sie sich mit den Auswirkungen dieses Modells auf Unternehmen und Arbeitnehmer. Seither hat sie das Thema der kompletten Arbeitszeitflexibilisierung nicht locker gelassen.

In ihrem am 30. September 2014 erscheinenden Grundlagenwerk zur Personalmanagement-Praxis „Assessing Added Value“ wirft Andresen einen umfassenden Blick auf die Arbeitszeitfreiheit, stellt Vor- und Nachteile dar und gibt Empfehlungen, wie das Modell verbessert werden kann.

Ihre Kernthese: Eine Weiterentwicklung und Umsetzung des Modells lohnt sich, denn gegenüber anderen Formen der Arbeitszeitflexibilisierung bietet es entscheidenden Mehrwert.

Weitere Informationen:

http://www.uni-bamberg.de/kommunikation/news/artikel/arbeitszeitfreiheit

Tanja Eisenach | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index erreicht neuen Höchstwert
22.08.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitslosigkeit sinkt verhaltener
27.07.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

6. Leichtbau-Tagung: Großserienfähiger Leichtbau im Automobil

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Turbulente Bewegungen in der Atmosphäre eines fernen Sterns

23.08.2017 | Physik Astronomie

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungsnachrichten