Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Flexibilität, Präsenz und Verfügbarkeit: Forschungsprojekt über Rufbereitschaft in Unternehmen startet

27.10.2009
Mit rund 1.5 Mill. Euro fördern das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäische Sozialfond (ESF) das von der Universität Hamburg koordinierte Verbundprojekt "Flexibilität und Verfügbarkeit durch Arbeit auf Abruf (RUF)", an dem Einrichtungen der Universität Hamburg, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Helmut-Schmidt-Universität Hamburg beteiligt sind.

Flexibilität, Präsenz und Verfügbarkeit sind wichtige Voraussetzungen für die Leistungsfähigkeit von Unternehmen und deren Mitarbeiter/innen. Die Wissenschaftler/innen des Projektes "RUF" wollen dazu untersuchen, welche Regelungen in verschiedenen Unternehmen eingesetzt werden und welche Wirkungen diese Regelungen zum einen für die Unternehmen und zum anderen für die Mitarbeiter haben.

Auf dieser Grundlage sollen Verfahren und Richtlinien erarbeitet werden, die den Nutzen von Arbeit auf Abruf optimieren und dabei die Kosten möglichst reduzieren. Im Vordergrund steht dabei die Gestaltung von Rufbereitschaft.

Ziel ist es, Flexibilität, Präsenz und Verfügbarkeit so zu ermöglichen, dass gleichermaßen das Potenzial von Unternehmen gestärkt und die Bedürfnisse von Mitarbeitern berücksichtigt werden können. Von den wissenschaftlichen Projektpartnern sollen arbeitspsychologische, -medizinische und -rechtliche sowie betriebswirtschaftliche Aspekte einbezogen werden.

Das von Prof. Dr. Eva Bamberg vom Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg koordinierte Verbundprojekt startet am 1.11.2009 und läuft 3 Jahre bis zum 30.10.2012. Es wird mit insgesamt 1.492.503 Euro vom BMBF und dem Europäischen Sozialfond (ESF) gefördert. Der Anteil der Universität Hamburg beträgt 859.500 Euro.

Es besteht aus drei Teilvorhaben:

1. Arbeit auf Abruf - Wirkung, Bewältigung und Gestaltungsmöglichkeiten (Universität Hamburg): Prof. Dr. Eva Bamberg (Leitung), Dr. Jan Dettmers, Dipl. Psych. Monika Keller, Dipl. Psych. Tim Vahle-Hinz, Dipl. Psych. Niklas Friedrich.

2. Analyse und Entwicklung von Gestaltungskriterien für Rufbereitschaft in der Luftfahrt (DLR): Dr. Panja Andreßen (Leitung), Dipl. Psych. Henning Soll.

3. Verbreitung, Bedeutsamkeit und Präferenzen zu Arbeit auf Abruf (Helmut-Schmidt-Universität): Prof. Dr. Wenzel Matiaske (Leitung), Dipl. Kauffr. Verena Tobsch.

Für Rückfragen:

Prof. Dr. Eva Bamberg
Fachbereich Psychologie
Arbeitsbereich Arbeits- und Organisationspsychologie
Tel.: 040-4 28 38-36 07
E-Mail: bamberg@uni-hamburg.de

Viola Griehl | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-hamburg.de

Weitere Berichte zu: Abruf BMBF DLR ESF Rufbereitschaft Sozialfond Verbundprojekt Verfügbarkeit

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index setzt Anstieg fort
22.06.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Beschäftigung legt weiter zu
29.05.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie