Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Eurex plant Erweiterung des europäischen Indexderivatesegments

29.06.2010
Einführung von Futures und Optionen auf EURO STOXX und STOXX Europe 600 Indizes am 28. Juli

Die internationale Terminbörse Eurex will ihr Angebot an Futures und Optionen auf europäische Größen-(Size-)Indizes des Anbieters STOXX Ltd. erweitern. Ab 28. Juli sind jeweils vier Futures und Optionen handelbar, die auf dem EURO STOXX® und den drei dazu gehörenden Subindizes EURO STOXX Large, Mid und Small basieren. Diese neuen Derivate ergänzen das bereits bestehende Angebot an jeweils vier Futures und Optionen auf den STOXX Europe 600 Index und die drei Subindizes STOXX Europe Large 200, STOXX Europe Mid 200 und STOXX Europe Small 200.

„Mit der Erweiterung um neue Euro-denominierte Indexderivate schaffen wir zusätzliche Anlage- und Absicherungsmöglichkeiten für Kunden, die Investments basierend auf kompakten Basiswerten ohne Währungsrisiken eingehen wollen“, sagte Michael Peters, Mitglied des Eurex-Vorstands. „Die neuen EURO STOXX-Indexprodukte ergänzen zudem unseren hochliquiden Future auf den europäischen Bluechip-Index EURO STOXX 50.“

Analog zu den existierenden Eurex-Indexprodukten werden alle neu aufgelegten Futures bar abgewickelt. Verfallstermine sind ebenfalls im März, Juni, September und Dezember. Ein mehrmonatiges Anreizprogramm für Market Maker soll von Beginn an den Aufbau von hinreichender Liquidität unterstützen. Der Handel der neuen Futures ist zwischen 8:00 und 22:00 Uhr möglich, Optionen sind zwischen 9:00 und 17:30 Uhr handelbar.

Eurex bietet seit 2005 ausgewählte Derivate auf die STOXX Europe 600 Indizes an. 2009 wurden rund 730.000 Kontrakte in diesen Indexderivaten gehandelt, das Open Interest liegt aktuell bei knapp 30.000 Kontrakten. Der STOXX Europe 600 Index umfasst 600 Unternehmen aus 18 europäischen Staaten, diese 600 Indexwerte wiederum sind – entsprechend der Höhe ihrer Marktkapitalisierung – in je 200 aufgeteilt und bilden die drei Subindizes STOXX Europe Large 200, Mid 200 und Small 200.

Ebenfalls zum 28. Juli wird die Kontraktgröße der bereits gelisteten STOXX Europe 600 Derivate analog zu den neuen Produkten angepasst. Parallel zu den bereits gelisteten jeweils vier Futures und Optionen, die einen Kontraktwert von 200 Euro pro Indexpunkt aufweisen, werden Futures und Optionen mit einem Wert von 50 Euro pro Indexpunkt lanciert.

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index setzt Anstieg fort
22.06.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Beschäftigung legt weiter zu
29.05.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie