Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Eurex mit neuem Preismodell ab 1. Februar 2011

13.12.2010
Neues Preismodell soll Qualität des Marktes erhöhen und zum Volumenanstieg beitragen/ Endkunden profitieren von Entgeltreduzierungen bei Index- und Aktienderivaten

Die internationale Terminbörse Eurex wird ab 1. Februar 2011 ein neues Preismodell einführen. Hauptziel ist es, die Attraktivität des Eurex-Handelsplatzes zu steigern. Hierzu werden Preisanreize auf Basis der bereitgestellten Marktqualität offeriert sowie Volumenrabatte gewährt und zusätzlich bei ausgewählten Produkten die Entgelte deutlich gesenkt.

„Das neue Preismodell soll zum weiteren Anstieg unserer Handelsvolumen in wichtigen Produktsegmenten beitragen, die Qualität des Orderbuchs erhöhen und zur Gewinnung neuer Kunden führen“, erläuterte Eurex-Vorstandsvorsitzender Andreas Preuß.

Der Orderbuchhandel wird weiter gestärkt, um eine verbesserte Markttransparenz und Preisfindung zu erreichen. Hierfür werden die prozentual höchsten Rabatte an die Market Maker gewährt, die den größten Beitrag zur Orderbuchqualität leisten. Zusätzlich werden die zwei bestehenden Market-Making-Modelle stärker differenziert, Market Maker werden künftig nach ihrem individuellen Beitrag zur Gesamtmarktqualität gefördert.

Sowohl für Futures als auch für Optionen sieht das neue Preismodell besondere Anreize für Teilnehmer mit hohem Handelsvolumen vor.

Die bestehenden Entgeltobergrenzen für Block Trades in Optionen werden durch eine Preisstaffel ersetzt. Zusätzlich erhalten Eigenhändler in diesen Produkten künftig Volumenrabatte, die sowohl für Orderbuch- als auch für Block Trade-Transaktionen gelten.

Darüber hinaus werden Endkunden von Preisreduktionen für bestimmte Indexprodukte, Aktienoptionen und Single Stock Futures profitieren. So werden die Entgelte einer DAX®-Option von derzeit 75 auf 50 Euro-Cent und für Aktienoptionen von derzeit 20 auf 10 Euro-Cent gesenkt.

Zu den weiteren Änderungen zählt die Abschaffung der vierteljährlichen Mindesttransaktions­entgelte, wodurch die Einstiegsbarrieren für neue Handelsteilnehmer sinken. Ferner wird, um internationalen Standards Rechnung zu tragen, die Kontraktgröße einer Vielzahl von Aktienoptionen und Single Stock Futures im 1. Quartal 2011 erhöht. Dies macht die Produkte hinsichtlich ihrer Kosten noch attraktiver. Zugleich dürfte sich die Zahl der gehandelten Kontrakte entsprechend verringern.

Auf aggregierter Basis der diesjährigen Handelsvolumen sinken die Entgelte der Eurex-Kunden um insgesamt 20 Millionen Euro jährlich. Eurex erwartet mit der Einführung des neuen Preismodells steigende Handelsaktivitäten und somit einen neutralen Effekt auf die Umsätze.

Ansprechpartner für die Medien:
Heiner Seidel / Frank Herkenhoff
+49-69-2 11-1 15 00 /
media-relations@deutsche-boerse.com

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Mittelstand 4.0-Kompetenz­zentrum Stuttgart gestartet
29.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index weiter aufwärts gerichtet
23.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE