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Eurex führt neuen Futures-Kontrakt auf kurzfristige italienische Staatsanleihen ein

20.09.2010
Listing am 18. Oktober 2010
Ergänzung des bestehenden Euro-BTP-Futures

Die internationale Terminbörse Eurex hat heute bekannt gegeben, dass sie am 18. Oktober 2010 einen neuen Futures-Kontrakt einführen wird, der auf fiktiven kurzfristigen Schuldverschreibungen der Republik Italien (Buoni del Tesoro Poliennali – BTP) basiert. Der neue Kontrakt ergänzt das Eurex-Angebot an Benchmark-Zinsderivaten.

Wie der existierende 10-jährige Euro-BTP-Future bietet der kurzfristige BTP-Kontrakt für alle nicht mit einem AAA-Rating bewerteten europäischen Staatsanleihen und weitere Zinsinstrumente (wie Swaps) ein angemessenes Absicherungsinstrument. Der Markt für kurzfristige italienische Staatsanleihen wird nach Einführung der neuen Futures zudem von den erweiterten Möglichkeiten im Basis- und im Repohandel profitieren. Außerdem werden Spread-Handelsstrategien mit positiven Auswirkungen auf das Handelsvolumen in beiden BTP-Future-Kontrakten möglich.

„Der Erfolg unseres im September 2009 lancierten Euro-BTP-Future hat im Markt den Ruf nach einer Ergänzung um ein kurzfristiges Absicherungsinstrument laut werden lassen“, sagte Peter Reitz, Mitglied des Eurex-Vorstands. „Im existierenden Euro-BTP-Future sind seit seinem Start mehr als 1,3 Millionen Kontrakte gehandelt worden. Dies unterstreicht, dass Marktteilnehmer unseren Kontrakt als Absicherungsinstrument für Staatsanleihen mit einem Rating unterhalb AAA aktiv nutzen.“

Der kurzfristige Euro-BTP-Future basiert auf lieferbaren Anleihen mit einer Restlaufzeit von 2 bis 3,25 Jahren, der fiktive Coupon wird bei 6 Prozent und der Kontraktwert bei 100.000 Euro liegen. Die minimale Preisveränderung (Tickgröße) wird auf 0,01 Prozent (10 Euro pro Tick) festgelegt, entsprechend den Tickgrößen des BTP-, Bund- und Bobl-Futures. Handelszeit ist von 8:00 bis 19:00 Uhr MEZ.

Eurex wird ebenfalls ein Market-Making Programm anbieten. Verschiedene Banken haben bereits Interesse am Market-Making bekundet, um von Beginn an für ausreichende Liquidität zu sorgen.

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com

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