Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Eurex Exchange führt neues, modernes Derivate-Handelssystem ein

04.12.2012
Umstellung auf neue Technologie bietet Teilnehmern mehr Wahlmöglichkeiten und verbesserte Performance

Eurex Exchange, die Terminbörse der Gruppe Deutsche Börse, hat gestern erfolgreich ihr neues, im weltweiten Vergleich führendes Handelssystem in Betrieb genommen. Durch das neue Handelssystem profitieren Teilnehmer der Eurex Exchange von einer weitaus besseren Performance, mehr Wahlmöglichkeiten und verbesserten Funktionalitäten bei gewohnt höchster Systemstabilität und -verfügbarkeit.

„Wir sind fest davon überzeugt, dass unser modernes System den Zugang von Händlern und Anlegern zu den weltweit dynamischsten Märkten nachhaltig ändern und unseren Teilnehmern einen klaren Wettbewerbsvorteil verschaffen wird“, erklärte Jürg Spillmann, Eurex-Vorstandsmitglied und verantwortlich für das Ressort Information Technologie & Operations.

„Unsere Technologie wurde in enger Zusammenarbeit mit den Nutzern entwickelt, und wir haben Wert darauf gelegt, das System mit einer Flexibilität auszustatten, die auch in Zukunft eine schnelle Anpassung an deren sich wandelnde Bedürfnisse verspricht. Gestern haben mit der phasenweisen Umstellung auf das neue System begonnen und freuen uns darauf, den teilnehmenden Unternehmen sämtliche Vorteile der neuen Technologie bieten zu können“, fügte Wolfang Eholzer, Head of Trading Systems bei Eurex, hinzu.

Seit dem 3. Dezember 2012 sind insgesamt 24 Kontrakte aus den Segmenten Immobilien-, Inflations- und Wetterderivate auf der neuen Handelsarchitektur der Eurex Exchange verfügbar. In den kommenden Monaten folgen weitere Produktsegmente, die nächste Umstellung findet im Februar statt. Die vollständige Umstellung dürfte im Mai 2013 abgeschlossen sein.

Zugleich bewertet Eurex als positiv und hilfreich, dass bereits seit dem Starttag die folgenden Software-Anbieter (so genannte ISVs) Zugang zur neuen Handelsarchitektur anbieten: Actant, Bloomberg, Communytek, Easyscreen, EPAM, Ion Trading, Orc Software, Object Trading, RTS Group, Sol-3, SunGard® Front Arena und Stellar Trading.

Das neue System stellt die branchenführende Technologie-Lösung dar und wurde auf Grundlage der globalen Handelsinfrastruktur der Gruppe Deutsche Börse umgesetzt. Es bietet eine erhöhte Flexibilität und ermöglicht dadurch geringere Time-to-Market-Zeiten für die Einführung neuer Produkte und Funktionalitäten.

Die leistungsstarke Messaging-Architektur sorgt für geringere Latenzzeiten,

eine schnellere Kommunikation und basiert auf hochverlässlichen Datenbankensystemen. Zudem profitieren Teilnehmer der Eurex Exchange von verbesserten Funktionalitäten wie besseren Kalender-Spreads und benutzerdefinierten Strategien sowie von vereinfachten Processing- und Reporting-Strukturen.

Pressekontakt:
Heiner Seidel,
Telefon: +49-69-2 11-1 15 00,
E-Mail: heiner.seidel@eurexgroup.com

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Neue Ergebnisse aus internationalem WIFU-Forschungsprojekt veröffentlicht
11.02.2016 | Universität Witten/Herdecke

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer sinkt
28.01.2016 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen 100 Jahre nach Einsteins Vorhersage entdeckt

LIGO öffnet mit der Beobachtung kollidierender schwarzer Löcher ein neues Fenster zum Universum / Entscheidende Beiträge von Forschern der Max-Planck-Gesellschaft und der Leibniz Universität Hannover

Zum ersten Mal haben Wissenschaftler Kräuselungen der Raumzeit, sogenannte Gravitationswellen, beobachtet, die – ausgelöst von einem Großereignis im fernen...

Im Focus: Messkampagne POLSTRACC: Starker Ozonabbau über der Arktis möglich

Die arktische Stratosphäre war in diesem Winter bisher außergewöhnlich kalt, damit sind alle Voraussetzungen für das Auftreten eines starken Ozonabbaus in den nächsten Wochen gegeben. Diesen Schluss legen erste Ergebnisse der vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierten Messkampagne POLSTRACC nahe, die seit Ende 2015 in der Arktis läuft. Eine wesentliche Rolle spielen dabei vertikal ausgedehnte polare Stratosphärenwolken, die zuletzt weite Bereiche der Arktis bedeckten: An ihrer Oberfläche finden chemische Reaktionen statt, welche den Ozonabbau beschleunigen. Diese Wolken haben die Klimaforscher nun ungewöhnlicherweise bis in den untersten Bereich der Stratosphäre beobachtet.

„Weite Bereiche der Arktis waren über einen Zeitraum von mehreren Wochen von polaren Stratosphärenwolken zwischen etwa 14 und 26 Kilometern Höhe bedeckt –...

Im Focus: AIDS-Impfstoffproduktion in Algen

Pflanzen und Mikroorganismen werden vielfältig zur Medikamentenproduktion genutzt. Die Produktion solcher Biopharmazeutika in Pflanzen nennt man auch „Molecular Pharming“. Sie ist ein stetig wachsendes Feld der Pflanzenbiotechnologie. Hauptorganismen sind vor allem Hefe und Nutzpflanzen, wie Mais und Kartoffel – Pflanzen mit einem hohen Pflege- und Platzbedarf. Forscher um Prof. Ralph Bock am Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam wollen mit Hilfe von Algen ein ressourcenschonenderes System für die Herstellung von Medikamenten und Impfstoffen verfügbar machen. Die Praxistauglichkeit untersuchten sie an einem potentiellen AIDS-Impfstoff.

Die Produktion von Arzneimitteln in Pflanzen und Mikroorganismen ist nicht neu. Bereits 1982 gelang es, durch den Einsatz gentechnischer Methoden, Bakterien so...

Im Focus: Einzeller mit Durchblick: Wie Bakterien „sehen“

Ein 300 Jahre altes Rätsel der Biologie ist geknackt. Wie eine internationale Forschergruppe aus Deutschland, Großbritannien und Portugal herausgefunden hat, nutzen Cyanobakterien – weltweit vorkommende mikroskopisch kleine Einzeller – das Funktionsprinzip des Linsenauges, um Licht wahrzunehmen und sich darauf zuzubewegen. Der Schlüssel zu des Rätsels Lösung war eine Idee aus Karlsruhe: Jan Gerrit Korvink, Professor am KIT und Leiter des Instituts für Mikrostrukturtechnik (IMT) am KIT, nutzte Siliziumplatten und UV-Licht, um den Brechungsindex der Einzeller zu messen.

 

Im Focus: Production of an AIDS vaccine in algae

Today, plants and microorganisms are heavily used for the production of medicinal products. The production of biopharmaceuticals in plants, also referred to as “Molecular Pharming”, represents a continuously growing field of plant biotechnology. Preferred host organisms include yeast and crop plants, such as maize and potato – plants with high demands. With the help of a special algal strain, the research team of Prof. Ralph Bock at the Max Planck Institute of Molecular Plant Physiology in Potsdam strives to develop a more efficient and resource-saving system for the production of medicines and vaccines. They tested its practicality by synthesizing a component of a potential AIDS vaccine.

The use of plants and microorganisms to produce pharmaceuticals is nothing new. In 1982, bacteria were genetically modified to produce human insulin, a drug...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

SUMA-Kongress 2016 – Die offene Web-Gesellschaft 4.0

12.02.2016 | Veranstaltungen

Career Center deutscher Hochschulen tagen an der Europa-Universität Viadrina

12.02.2016 | Veranstaltungen

Frauen in der digitalen Arbeitswelt: Gestaltung für die IT-Branche und das Ingenieurswesen

11.02.2016 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ultraschnelle Kontrolle von Spinströmen durch Laserlicht

12.02.2016 | Physik Astronomie

SCHOTT stellt auf der Photonics West zukunftsweisende Lösungen für die Optik vor

12.02.2016 | Messenachrichten

Große Sauerstoffquellen im Erdinneren

12.02.2016 | Geowissenschaften