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Eurex wird im 4. Quartal 2012 neues Handelssystem einführen

09.02.2012
Schrittweise Migration geplant / Kunden profitieren von minimaler Latenz, maximalem Daten-Durchsatz und größerer Flexibilität

Eurex hat heute bekannt gegeben, im Dezember 2012 ein vollkommen neues Handelssystem einzuführen. Abhängig von den rechtlich erforderlichen Zustimmungen soll die Migration in mehreren Schritten erfolgen, in denen die Produkte sukzessive vom derzeitigen auf das neue Handelssystem überführt werden.

Das neue Eurex-System wird vollständig intern entwickelt und basiert auf der unternehmenseigenen globalen Handelsarchitektur der Gruppe Deutsche Börse, die heute bereits bei der International Securities Exchange (ISE) im Einsatz ist.

Durch das neue Handelssystem profitieren Eurex-Teilnehmer von modernster Technologie, die auf den vier Kernelementen Leistung, Effizienz, Kapazität und Zuverlässigkeit basiert. Das neue System erfüllt die essentiellen Anforderungen der Kunden: Minimierung der Latenz, Maximierung des Daten-Durchsatzes, noch stärkere Flexibilität und ein hohes Maß an Zuverlässigkeit. Im Rahmen der Migration wird auch die derzeit von Eurex verwendete MISS-Infrastruktur und die VALUES API Schnittstelle abgeschafft.

„Leistungsfähige Technologie ist in dem von hartem Wettbewerb geprägten Marktumfeld ein äußerst wichtiger Wettbewerbsfaktor. Durch die Umstellung auf ein neues System können wir unseren Handelsteilnehmern erneut eine branchenführende Lösung bieten. Sie werden von größeren Auswahlmöglichkeiten und einer höheren Leistung profitieren, ohne dabei auf die von Eurex gewohnte Zuverlässigkeit verzichten zu müssen“, sagte Jürg Spillmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei Eurex und verantwortlich für das Ressort Information Technology & Operations.

„Die komplette Umstellung unserer Handelsarchitektur ist ein entscheidender Bestandteil unserer Vision, Märkte rund um die Uhr bedienen zu können.“

Die neue Handelsinfrastruktur basiert auf einem äußerst flexiblen Betriebssystem, einer integrierten leistungsstarken Messaging-Architektur zur Gewährleistung einer minimalen Latenz, einer High Speed-Kommunikationsschnittstelle sowie verlässlichen Datenbanksystemen.

In Zukunft werden die Zeiträume zur Einführung neuer Produkte und Funktionalitäten deutlich reduziert sein. Darüber hinaus wird das System neue Tools für den Strategie- und Spread-Handel beinhalten.

Zudem werden den Börsenteilnehmern neue Schnittstellen zur Verfügung stehen, die bestehende Schnittstellen ersetzen oder erweitern. Sie basieren auf den Branchenstandards FIX und FAST und ermöglichen Teilnehmern so eine schnellere Implementierung. Da Eurex großen Wert auf eine hohe Rückwärtskompatibilität der neuen Schnittstellen legt, ist sichergestellt, dass Teilnehmer bei künftigen Upgrades des neuen Handelssystems in der Regel keine Veränderungen an ihren Handelsanwendungen vornehmen müssen.

Pressekontakt:
Heiner Seidel,
Telefon: +49-69-2 11-1 15 00,
E-Mail: heiner.seidel@eurexchange.com

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com

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