Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Durchstarten mit „grünen“ Autos

30.11.2010
Passauer Studenten vergleichen mit dem Start-Up-Unternehmen Greenest Car die Umweltfreundlichkeit von Neuwagen und setzen sich damit gegen über 100 Konkurrenten beim Nachwuchs-Wettbewerb Generation-D durch.

„Wer sich einen neuen Wagen zulegen möchte, hat mit unserem Angebot die Möglichkeit, die Modelle mit Blick auf ihre Umwelt- und Klimabilanz zu vergleichen. Bisher musste man sich die Angaben mühsam aus den Herstellerbeschreibungen zusammensuchen.

Wir bündeln diese Informationen und sorgen damit für eine Transparenz, die es bisher nicht gibt, die von den Kunden der Autoindustrie aber immer vehementer gefordert wird“, erklärt Oliver Henning, Geschäftsführer von Greenest Car UG. Diese Geschäftsidee, die er als BWL-Student der Universität Passau gemeinsam mit seinem Kommilitonen Philipp Brix entwickelt und umgesetzt hat, überzeugte die Jury des Wettbewerbs Generation-D. Sie ist dieser ein Preisgeld von 5.000 Euro und ein Unternehmens-Coaching wert.

Die Projektpartner Allianz SE, Bayerische EliteAkademie, Süddeutsche Zeitung und Stiftung Marktwirtschaft suchen mit Generation-D Projekte, die eine gesellschaftlich relevante Fragestellung beispielhaft lösen. Greenest Car setzte sich mit seinem Ansatz gegen 107 Mitbewerber durch.

Das System von www.greenestcar.de bewertet neben den bekannten Variablen CO2-Ausstoß, Verbrauch und Erfüllung von Abgasnormen auch die Umweltkosten des Transports vom Herstellungsort zum Kunden. Maßstab der Tests ist immer das aktuell beste Modell in der jeweiligen Fahrzeugklasse. 700 Autos haben Henning und Brix bisher nach diesem Prinzip getestet.

Zusätzlich bietet die Seite aktuelle Neuigkeiten rund um das Thema umweltfreundlich Auto fahren sowie ein Tool, um die Kosten für eine Umrüstung etwa von Benzin auf Autogas zu berechnen. Mit dem greenestcar Zertifikat können Fahrzeughändler, Hersteller sowie Unternehmen ihr Engagement für nachhaltiges Wirtschaften und umweltschonende Mobilität demonstrieren. Schon jetzt verdient das Unternehmen Geld mit Werbung. „Wir planen darüber hinaus, einen Marktplatz einzurichten, auf dem Händler und Privatpersonen ihre Autos verkaufen können, und haben zusätzlich bereits einen Kooperationspartner, mit dem wir Verbrauchern eine Finanzierung anbieten“, so Henning.

Die Lehreinheit für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Universität Passau hat die Bewerbung von Greenest Car unterstützt. „Die Universität schafft mit vielen Ansätzen einen hohen Praxisbezug und fördert Studierende, die ihre ersten beruflichen Schritte bereits auf dem Campus machen. Beispiele wie Greenest Car zeigen, dass man in unserer Struktur mit einer innovativen Idee wie der Förderung grüner Mobilität gute Chancen auf Erfolg hat“, erklärt Dr. Achim Dilling, Akademischer Rat und Mentor für den Generation-D-Wettbewerb.

Hinweis an die Redaktionen: Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an die Pressestelle der Universität Passau, Tel. 0851 509-1430, oder an den Geschäftsführer von Greenest Car, Philipp Brix, Tel. 0151 27574401.

Die Bilder zeigen den Geschäftsführer Philipp Brix bei seiner Präsentation vor der Generation-D-Jury und Geschäftsführer Oliver Henning.

Patricia Mindl | idw
Weitere Informationen:
http://www.gemeinsam-anpacken.de
http://www.greenestcar.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Aufschwung setzt sich fort
28.11.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Rückgang, aber noch keine Tendenzwende
21.11.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

E-Mobilität: Neues Hybridspeicherkonzept soll Reichweite und Leistung erhöhen

12.12.2017 | Energie und Elektrotechnik

Wie Brände die Tundra langfristig verändern

12.12.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Gefäßregeneration: Wie sich Wunden schließen

12.12.2017 | Medizin Gesundheit