Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Digitale Wirtschaft erwartet Umsatzwachstum in 2012

01.02.2012
Arbeitskräfte in der digitalen Wirtschaft auch in 2012 gesucht

Mehr als 85 Prozent der Unternehmen der digitalen Branche gehen 2012 von einem Umsatzwachstum aus. Laut einer aktuellen Umfrage des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. erwarten drei Viertel der Befragten zudem eine erneute Zunahme der Mitarbeiterzahlen.

Als eindeutigen Trend identifizieren die Unternehmen die steigende Relevanz des Internets für Image- und Brandingkampagnen, die Notwendigkeit von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie den Nachweis einer messbaren Reaktion der Nutzer bei Online-Werbekampagnen.

Digitale Wirtschaft behauptet sich krisenfest

"Fast jedes der Unternehmen geht von steigenden Umsätzen aus und plant zugleich neue Stellen ein. Im Kundengeschäft gelten besonders mobile Themen, Social Media und Bewegtbildwerbung als attraktive Umsatzsegmente. Zugleich gewinnt die Relevanz von Online-Kampagnen in der Markenkommunikation verstärkt an Bedeutung. Die digitale Wirtschaft behauptet sich daher auch in wirtschaftlich schwierigem Umfeld krisenfest", sagt BVDW-Präsident Arndt Groth (Adconion Media Group).

Weiteres Umsatzwachstum in der digitalen Wirtschaft

Die deutschen Unternehmen profitieren von wachsenden Umsätzen in der digitalen Wirtschaft. Während im Jahresvergleich von 2010 zu 2011 bereits rund 75 Prozent der Befragten steigende Umsätze verzeichnen konnten, gehen mehr als 85 Prozent der Unternehmen der digitalen Branche von einem erneuten Anstieg der Umsätze in 2012 aus. Dabei identifiziert die Mehrheit der Befragten (86 Prozent) die steigende Relevanz des Internets für Image- und Brandingkampagnen im Kundengeschäft als einen eindeutigen Trend.

Arbeitsmarkt der digitalen Wirtschaft wächst stärker

Knapp zwei Drittel der Unternehmen (65 Prozent) geben an, im Jahr 2011 neue Mitarbeiter fest eingestellt zu haben. Für dieses Jahr prognostiziert über drei Viertel der Befragten (76 Prozent) eine weitere Zunahme ihrer Mitarbeiterzahlen. Im direkten Jahresvergleich wächst der Arbeitsmarkt der digitalen Wirtschaft insgesamt stärker. Dabei gehen 19 Prozent der Unternehmen von keiner Veränderung der Mitarbeiterzahlen in 2012 aus und nur drei Prozent erwarten eine Abnahme. Entgegen dieser insgesamt positiven Entwicklung spüren bereits jetzt über 59 Prozent der Befragten die Auswirkungen von einem akuten Fachkräftemangel in der Online-Branche. Ganze 81 Prozent stimmen der Aussage zu, dass künftig mehr in Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter investiert werden muss, um eigene Expertise in den Unternehmen aufzubauen.

Weitere Trends und Entwicklungen der digitalen Wirtschaft

Fast 79 Prozent der Befragten bestätigen, dass der Nachweis einer messbaren Reaktion der Nutzer zur Erfolgsmessung der Online-Werbung immer wichtiger wird. Zugleich erachten fast zwei von drei Unternehmen (66 Prozent) das Trendthema Bewegtbild als eines der künftig wichtigen Umsatzsegmente der Online-Werbebranche. Auch für fast zwei Drittel der Unternehmen (64 Prozent) gilt Targeting als effektives Mittel zur Steigerung des Abverkaufs. Sechs von zehn Unternehmen (62 Prozent) stimmen zudem der Aussage zu, dass durch Social Commerce und Mobile Commerce neue Umsatzpotenziale erschlossen werden. Unter den freien Nennungen dominierten insgesamt mobile Themen, dicht gefolgt von Social Media und der Relevanz von der nationalen und europäischen Datenschutzgesetzgebung.

Methodische Hinweise zur BVDW-Umfrage

Folgende Wirtschaftszweige der digitalen Branche haben sich an der BVDW-Umfrage beteiligt: Internetagenturen (29 Prozent), Internet-/IT-Dienstleister (19 Prozent), Online-Mediaplaner/-Mediaagentur (11 Prozent), Online-Vermarkter (10 Prozent), Performance Marketing-/Affiliate-/Search-Anbieter (9 Prozent), Portalbetreiber/Publisher (4 Prozent), Mobile Dienstleister (2 Prozent) und sonstige Unternehmen der digitalen Wirtschaft (16 Prozent). Insgesamt haben sich 101 Unternehmen im Zeitraum von zwei Wochen an der Online–Befragung beteiligt.

Kontakt:
Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Berliner Allee 57, 40212 Düsseldorf
www.bvdw.org
Ansprechpartner für die Presse:
Mike Schnoor, Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 (0)211 600456-25, Fax: -33
schnoor@bvdw.org
Über den BVDW
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist die Interessenvertretung für Unternehmen im Bereich interaktives Marketing, digitale Inhalte und interaktive Wertschöpfung. Der BVDW ist interdisziplinär verankert und hat damit einen ganzheitlichen Blick auf die Themen der digitalen Wirtschaft. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Effizienz und Nutzen digitaler Medien transparent zu machen und so den Einsatz in der Gesamtwirtschaft, Gesellschaft und Administration zu fördern. Im ständigen Dialog mit Politik, Öffentlichkeit und anderen Interessengruppen stehend unterstützt der BVDW ergebnisorientiert, praxisnah und effektiv die dynamische Entwicklung der Branche. Die Summe aller Kompetenzen der Mitglieder, gepaart mit den definierten Werten und Emotionen des Verbandes, bilden die Basis für das Selbstverständnis des BVDW. Wir sind das Netz.

Mike Schnoor | BVDW Presse
Weitere Informationen:
http://www.bvdw.org

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index weiter aufwärts gerichtet
23.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht RWI erhöht Konjunkturprognose für 2017 leicht auf 1,3 Prozent
15.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise