Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutschland gehört zu den beliebtesten Standorten für internationale Investitionen

20.09.2011
Internationales BDO Wirtschafts-Barometer

- Aktuelle BDO-Studie in insgesamt 13 Ländern zeigt, dass 95 Prozent der weltweit befragten, mittelgroßen Unternehmen Expansionsplänen in den nächsten drei Jahren zuversichtlich entgegen sehen.

- Deutschland ist neben China und den USA beliebtestes Investitionsland.

- Als größte Herausforderungen für internationale Expansion gelten der Mangel an qualifiziertem Fachpersonal im Zielland und die anhaltend unsichere Situation auf dem Weltmarkt.

Trotz zahlreicher Negativmeldungen zum weltweiten Wirtschaftsklima und der wahrgenommenen Risiken, international zu expandieren, sehen laut einer aktuellen Studie des internationalen BDO Netzwerks weltweit 95 Prozent der global agierenden, mittelgroßen Unternehmen Expansionsplänen in den nächsten drei Jahren positiv entgegen.

Im Rahmen des jährlichen BDO Wirtschafts-Barometers wurden hierzu weltweit insgesamt 750 Finanzverantwortliche in Unternehmen aus Deutschland und zwölf weiteren Ländern (Australien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Indien, Japan, Niederlande, Russland, Saudi Arabien, England und USA) zu ihren Wachstumsplänen befragt.

Wirtschaftswachstum durch internationale Investitionen

Laut Studie schätzen die weltweit befragten Chief Financial Officers (CFO), dass durchschnittlich 44 Prozent ihres Unternehmensumsatzes der nächsten drei Jahre aus internationalem Geschäft generiert wird. Deutsche Finanzverantwortliche gehen sogar davon aus, dass knapp die Hälfte (48%) des Umsatzes durch Geschäft im Ausland erfolgen wird, und das, obwohl 32 Prozent von ihnen das Wachstum im Ausland als schwieriger einschätzen als noch vor drei Jahren. "Deutsche Unternehmen expandieren weiter im Ausland ungeachtet der angespannten Weltwirtschaftslage", erläutert Dr. Holger Otte, Vorstandsvorsitzender der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Deutschland. "Sie begegnen den gestiegenen Herausforderungen der Auslandsengagements mit präziser Vorbereitung, durchdachter Strategie und der Auswahl der richtigen Partner und Verantwortlichen vor Ort."

Deutschland bevorzugtes Ziel für internationale Expansion

Als bevorzugtes Ziel für Expansion internationaler Unternehmen rangiert Deutschland mit 12 Prozent auf Platz drei, nach China (16%) und den USA (15%). Vor allem chinesische Unternehmen schätzen die gut ausgebildeten Fachkräfte, die hohe technische Qualität sowie die effiziente Distributionsstruktur des deutschen Marktes. Deutsche Firmen wiederum belegen ebenfalls den dritten Platz der am meisten global investierenden Unternehmen. Beliebtestes Land für deutsche Investitionen ist dabei China (16%), vor den USA (15%) sowie Frankreich (6%) und England (6%). "Bei der Wahl spielen unterschiedliche Faktoren, insbesondere die Größe des Zielmarktes und die Infrastruktur im Land eine Rolle", erklärt Dr. Arno Probst, Vorstand Markets der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. "Sind diese Faktoren im Zielland gegeben, sind Unternehmer zuversichtlicher hinsichtlich der Expansion."

Qualifizierte Mitarbeiter größtes Problem für internationales Wachstum

Weltweit sind 79 Prozent der befragten CFO's der Meinung, dass Investitionen im Ausland riskanter sind als im Inland - in Deutschland sind es sogar 90 Prozent. 44 Prozent der deutschen Firmen sehen vor allem in der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern vor Ort die größte Herausforderung für Wachstum im Ausland, 42 Prozent fürchten zudem weltweite Kursschwankungen und 38 Prozent sehen im lokalen Wettbewerb eine wesentliche Hürde. Hinzu kommen bürokratische und geo-politische Hürden. "Ein Schlüsselfaktor für den Auslandserfolg der Unternehmen ist daher auch die Auswahl entsprechender Berater und Prüfer, die sie bei der Bürokratie vor Ort unterstützen und Missverständnisse in fremden Märkten vermeiden. BDO steht mittelgroßen Unternehmen durch sein internationales Netzwerk als starker Partner beim Engagement im Ausland zur Seite, und dies weltweit", resümiert Dr. Holger Otte.

Über die Studie

Das jährliche BDO Wirtschafts-Barometer "BDO AMBITION SURVEY:
GLOBAL OPPORTUNITIES" untersucht schon zum zweiten Mal die Vor- und Nachteile einer Unternehmensexpansion in neue Märkte und basiert auf den Erfahrungen von Unternehmen, die diesen Schritt bereits getan haben. In dieser Untersuchung wurden CFO's global agierender Unternehmen (kleine bis mittelgroße Aktiengesellschaften, 50 Mio. bis 1 Mrd. US-Dollar) mit internationaler Erfahrung befragt. Die Studie wurde anhand strukturierter Telefoninterviews durchgeführt, die sowohl offene als auch geschlossene Fragen enthielten. Es wurden 750 Interviews in 13 Ländern (Australien, Brasilien, China, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Indien, Japan, Kanada, Niederlande, Russland, Saudi Arabien, USA) mit Mitgliedern der Geschäftsführung, Leitern internationaler Sparten und Unternehmensführern durchgeführt.

Die vollständigen Studienergebnisse können im Internet abgerufen werden unter: http://www.bdo.de/presse/

Pressekontakt:
BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
WP StB Dr. Arno Probst
Partner, Mitglied des Vorstands
Ferdinandstraße 59
20095 Hamburg
Tel: +49 40 - 30293-530
Fax: +49 40 - 30293-222
arno.probst@bdo.de

Dr. Arno Probst | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.bdo.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index bleibt aufwärts gerichtet
20.07.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Frühwarninstrument zeigt „grün“ - IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr bleibt gering
19.07.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Robuste Computer für's Auto

26.07.2017 | Seminare Workshops

Läuft wie am Schnürchen!

26.07.2017 | Seminare Workshops

Leicht ist manchmal ganz schön schwer!

26.07.2017 | Seminare Workshops