Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsche Börse wählt IBM-Messaging-Technologie für künftige Handelsinfrastruktur

25.08.2009
Neue einheitliche technische Infrastruktur für alle Handelsplätze der Gruppe Deutsche Börse/ Künftiges Backbone verbessert Effizienz, Geschwindigkeit und Durchsatz über alle Anlageklassen

Die Gruppe Deutsche Börse und IBM haben heute bekannt gegeben, dass die Gruppe Deutsche Börse die High Speed Messaging-Technologie von IBM für ihre neue künftige Handelsinfrastruktur ausgewählt hat.

Diese neue Infrastruktur dient als Backbone für alle von der Gruppe Deutsche Börse betriebenen Handelsplätze. Maßgeschneiderte Anwendungen werden auf der neuen Technologieplattform aufsetzen, um die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Börsen Eurex, ISE und Xetra zu erfüllen. Als Erste wird die International Securities Exchange (ISE) ihr Optionshandelssystem Ende 2010 auf die gemeinsame Infrastruktur überführen.

Die Gruppe Deutsche Börse wird durch die neue Infrastruktur, die auf dem IBM WebSphere MQ Low Latency Messaging Tool basiert, weiterhin eine Vorreiterrolle im Markt einnehmen und für die hohen und stetig wachsenden Anforderungen an Geschwindigkeit, Kapazität und Stabilität gerüstet sein.

„Unser Ziel ist ein hochmodernes, zuverlässiges und effizientes Backbone, das auf unserer bewährten Innovationsstärke und unserer Spitzenstellung im elektronischen Handel aufbaut. Die Erhöhung der IT-Kapazitäten in Zusammenarbeit mit branchenführenden Unternehmen ist der Deutschen Börse ein wichtiges Anliegen“, sagte Dr. Michael Kuhn, CIO der Deutsche Börse AG.

„Das neue Backbone der Deutschen Börse profitiert von der latenzarmen IBM-Technologie, mit der systemweit über eine Million Quotes pro Sekunde bei einer Bearbeitungszeit von weniger als einer Millisekunde verarbeitet werden können“, kommentiert June Felix, General Manager, IBM Banking and Financial Markets. „Unsere Zusammenarbeit mit der Deutschen Börse ist ein Durchbruch und zeigt das Interesse in IBMs WebSphere Tool seitens Börsen, Investmentbanken, Hedgefonds und weiteren Finanzmarktakteuren weltweit. Alle Interessenten stehen vor ähnlichen Geschäftsanforderungen in den Bereichen Geschwindigkeit, Durchsatz und Effizienz.“

Kunden der von der Gruppe Deutsche Börse betriebenen Handelsplattformen werden von der außerordentlichen Leistungsfähigkeit und überdurchschnittlichen Zuverlässigkeit profitieren. Zudem können die drei Börsen Eurex, ISE und Xetra künftig schneller auf Änderungen mit Upgrades reagieren. Das neue Backbone bewirkt auch Synergien innerhalb der Gruppe und hat deutlich niedrigere Wartungskosten zur Folge. Weiterhin verbessern sich die Möglichkeiten zur Expansion in neue Märkte und Anlageklassen.

Die Entwicklung der neuen Infrastruktur nutzt dabei die umfassende Expertise der Deutsche Börse Systems und ISE. Basierend auf dem IBM WebSphere MQ Low Latency Messaging Tool entwickelt die Deutsche Börse anwendungsspezifische Module, die den verschiedenen Anforderungen der einzelnen Börsen Eurex, ISE und Xetra gerecht werden. Diese Modulstruktur optimiert die Integration neuer Funktionen und Geschäftsaktivitäten, zudem verringert sie die technische Entwicklungsdauer.

Die Gruppe Deutsche Börse wird als eines der ersten Unternehmen von der erweiterten Funktionalität der IBM WebSphere MQ Low Latency Messaging Version 2.2 profitieren. Im Rahmen der engen Zusammenarbeit mit der Gruppe Deutsche Börse wurden von IBM sogar einige neue Merkmale speziell auf Anregung der Deutschen Börse in die aktuelle Version des extrem latenzarmen Messaging-Protokolls aufgenommen.

Über Gruppe Deutsche Börse

Die Gruppe Deutsche Börse ist ein weltweit führender Dienstleister für die Wertpapierindustrie mit einem Produkt- und Dienstleistungsangebot für Emittenten, Investoren, Intermediäre und Datenvendoren. Dabei deckt die Gruppe die gesamte Prozesskette vom Handel über Clearing bis zu Settlement und der Wertpapierverwahrung ab. Darüber hinaus bietet die Deutsche Börse Marktdaten, Indizes und Analysen an und ist Dienstleister für Entwicklung und Betrieb von IT-Systemen.

Über IBM

Weitere Information finden Sie auf ibm.com/financialmarkets/fasterdata

Ansprechpartner und weitere Informationen der Gruppe Deutsche Börse finden Sie unter http://deutsche-boerse.com/presse Für Fragen, kontaktieren Sie uns: Tel: +49 (0)69-211-11500 Mailto:Media-Relations@deutsche-boerse.com

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com
http://ibm.com/financialmarkets/fasterdata

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitslosigkeit sinkt verhaltener
27.07.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index bleibt aufwärts gerichtet
20.07.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik