Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsche Börse und rumänische SIBEX unterzeichnen Absichtserklärung zum Aufbau einer Börse für Strom-Futures

23.04.2015

Deutsche Börse Market Data + Services und die rumänische Sibiu Stock Exchange S.A. (SIBEX) haben eine gemeinsame Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) unterzeichnet. Diese sieht vor, dass die Deutsche Börse die Pläne der SIBEX zum Aufbau einer Handelsplattform für Strom-Futures mit der nötigen Handelstechnologie unterstützt. Im Einzelnen handelt es sich dabei um die Bereitstellung elektronischer Systeme und Netzwerke für den Handel, das Clearing und die Abwicklung von Rohstoffgeschäften.

Die SIBEX ist in Rumänien als Markt- und Systembetreiber zugelassen und betreibt einen regulierten Markt für Derivate. Nun plant die rumänische Börse die Errichtung eines regulierten Marktes für Stromderivate auf Grundlage von M7, dem führenden Handelssystem für die Rohstoffmärkte und Bestandteil der als „7 Market Technology“ bezeichneten globalen IT-Struktur der Deutschen Börse.

„Wir sind überzeugt, dass diese richtungsweisende Technologie in Verbindung mit unserer Kompetenz beim Betrieb von Handelsplattformen für verschiedenste Anlageklassen SIBEX im Bestreben, einen regulierten Markt für Stromderivate aufzubauen, voranbringen wird. Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit der Sibiu Stock Exchange“, so Willy Suter, Head of Market Solutions, Deutsche Börse Market Data + Services.

„Insbesondere vor dem Hintergrund der jüngsten Bestrebungen zur Integration der regionalen Strommärkte markiert die Zusammenarbeit mit der Deutschen Börse für die SIBEX einen weiteren Meilenstein auf ihrem Weg zu einem wichtigen regionalen Börsenbetreiber. Wir sind überzeugt, dass die Technologie und Expertise der Deutschen Börse im Handel mit Strom-Futures den Brokern und Stromhändlern in Rumänien nur Vorteile bringt und freuen uns über die Möglichkeit, so eine Verbindung zwischen dem nationalen Markt und regionalen Märkten bzw. dem EU-Markt herstellen zu können“, kommentierte Ovidiu Petru, CEO der SIBEX.

Immer mehr Wertpapierbörsen, Rohstoffbörsen und Brokerhäuser greifen auf die IT-Infrastruktur der Deutschen Börse zurück. Die Handelstechnologie der Deutschen Börse kommt an Energiehandelsplätzen zum Einsatz, zum Beispiel für den Emissions-, Strom-, Eisenerz-, Fracht-, Schweröl-, Papier- und Zellstoffhandel.

Derzeit besteht die „7 Market Technology-Serie“ der Deutschen Börse aus der Handelsarchitektur im Derivatebereich T7, der Clearing-Infrastruktur C7, der Netzwerklösung N7 und der Handelsplattform für unterschiedlichste Anlageklassen M7. Wie bei T7 profitieren die Nutzer auch bei M7 von hochmoderner Technologie, Highspeed, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit sowie von einer herausragenden Performance und einer flexiblen Frontend-Lösung

. Das umfassende Konzept ermöglicht die Gestaltung von Anwendungen und Funktionalitäten, die den Anforderungen einer besonderen Marktstruktur oder einem bestimmten Kundenkreis gerecht werden. Da M7 auf den Servern der Deutschen Börse betrieben wird, erübrigt sich für die Kunden die Anschaffung zusätzlicher Hard- oder Software, sodass M7 außerdem eine wirklich kosteneffiziente Lösung darstellt.


Über Deutsche Börse – Market Data + Services

Die Deutsche Börse ist einer der weltweit führenden Dienstleistungsanbieter für die Wertpapierbranche mit Produkten und Services für Emittenten, Anleger, Intermediäre und Datenvendoren. Das Angebot der Gruppe umfasst die gesamte Wertschöpfungskette, vom Handel über Clearing bis hin zu Abwicklung und Verwahrung von Wertpapieren. Der Geschäftsbereich Market Data + Services beinhaltet das breit gefächerte Marktdatenangebot der Gruppe wie auch externe Technologie- und Netzwerk-Services. Zu den Produkten und Dienstleistungen gehören Echtzeit- und historische Handelsdaten der gruppeneigenen Handelsplätze Eurex und Xetra sowie von Kooperationspartnern, aber auch plattformunabhängige exklusive Handelssignale, wie z.B. Wirtschaftsindikatoren und Finanznachrichten. Des Weiteren werden Referenzdaten für mehr als 1.000.000 Wertpapiere sowie rund 10.825 Indizes inklusive der STOXX und DAX Index-Familien, exzellente Handelsinfrastruktur und zuverlässige Netzwerk-Services vermarktet.

Über die Sibiu Stock Exchange S.A. (SIBEX)
Die SIBEX – Sibiu Stock Exchange ist seit mehr als 20 Jahren am Inlandsmarkt vertreten und betreibt den derzeit einzigen Derivatemarkt in Rumänien. Zudem erfüllt sie als erster nationaler Marktbetreiber die Standards und Vorgaben der europäischen Verordnung über die Marktinfrastruktur (EMIR).

Weiterführende Links
www.mds.deutsche-boerse.com
www.sibex.ro

Pressekontakt:

Deutsche Börse
Christina Hudelmaye

r +49 69 2 11 1 7854

christina.hudelmayer@deutsche-boerse.com


Sibiu Stock Exchange
Ionut Bodea

+ 4 0269-211798
marketing@sibex.ro

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Aufwärtstendenz setzt sich fort
21.02.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Ergebnisse der IAB-Stellenerhebung für das 4. Quartal 2016: Anhaltend hohes Niveau offener Stellen
21.02.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie