Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsche Börse erweitert Indizes für gehebelte Investments in DAX

01.04.2009
Neuer LevDAX x4 bildet vierfache Tagesperformance des DAX Index ab/ Indizes ermöglichen weitere gehebelte Short-Investments

Die Deutsche Börse hat mit zwei neuen ShortDAX Indizes und einem neuen LevDAX Index ihr Angebot in Bereich der Strategieindizes DAXplus ausgeweitet.

LevDAX und ShortDAX bieten Anlegern bei steigenden bzw. fallenden Kursen die Möglichkeit zum gehebelten Investment in den DAX Index. Zusätzlich zum LevDAX und ShortDAX führt die Deutsche Börse weitere, stärker gehebelte Varianten ein.

Mit dem neuen LevDAX x4 können Investoren von der vierfachen Tagesperformance des DAX Index profitieren. Der bisherige LevDAX ist mit einem Hebel um den Faktor zwei an die Bewegungen des Leitindex DAX geknüpft. Im Rahmen der Erweiterung der Indexfamilie wird der LevDAX Index deshalb zukünftig auch unter dem Namen LevDAX x2 laufen. Eine Bewegung im DAX Index wird von LevDAX x2 demnach doppelt, von LevDAX x4 vierfach nachvollzogen – sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen.

Als Ergänzung zum Short DAX hat die Deutsche Börse mit ShortDAX x2 und ShortDAX x4 zwei neue Indizes für Investments in fallende Kurse aufgelegt. Die Bezeichnungen sind dabei anlog zu den LevDAX Indizes gewählt: ShortDAX x2 bedeutet eine doppelte negative Tagesperformance des DAX, ShortDAX x4 verfügt über eine Hebel um die vierfache negative Tagesperformance des DAX.

ShortDAX entwickelt sich auf täglicher Basis gegenläufig zum Index DAX, steigt also DAX zum Beispiel um 5 Prozent, fällt ShortDAX um 5 Prozent und umgekehrt. Investoren, die eine negative Wertentwicklung des DAX Index erwarten oder sich kurzfristig und effizient gegen fallende Kurse absichern wollen, verfügen mit den ShortDAX Indizes über handelbare Indexprodukte.

Um einen Totalverlust zu vermeiden, haben alle gehebelten Indizes einen Schutzmechanismus: Verliert ein Index untertägig zum einem festgelegten Zeitpunkt mehr als 50 Prozent, so werden die Hebel ad-hoc angepasst und die Berechnung auf Basis des letzten DAX-Stands vor dem definierten Zeitpunkt fortgeführt. Mit den neuen Strategieindizes bietet die Deutsche Börse eine einfache Methode, um überproportional an Marktbewegungen zu partizipieren.

Insgesamt berechnet und veröffentlicht der Bereich Market Data & Analytics über 2.600 Indizes. Damit zählt die Deutsche Börse zu den bedeutendsten Indexanbietern weltweit. Zudem erstellt, verteilt und vermarktet Market Data & Analytics unabhängige Kapitalmarktinformationen wie Kursdaten, Handelsstatistiken sowie Informationen für die Back-Office Bereiche von Banken und Finanzinstituten. Der Bereich Market Data & Analytics steht mit seinem innovativen Produktangebot für höchste Transparenz, Zuverlässigkeit, Präzision und Integrität.

DAX®, DAXplus®, LevDAX® und ShortDAX® sind eingetragene Marken der Deutsche Börse AG.

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Positiv für die Volkswirtschaft: Die Zahl der Betriebsgründungen von Hauptniederlassungen steigt weiter
12.10.2017 | Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn

nachricht Unternehmen sehen Kostenersparnisse durch Einsatz von Virtual- und Augmented Reality
10.10.2017 | Rheinische Fachhochschule Köln

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Im Focus: Smart sensors for efficient processes

Material defects in end products can quickly result in failures in many areas of industry, and have a massive impact on the safe use of their products. This is why, in the field of quality assurance, intelligent, nondestructive sensor systems play a key role. They allow testing components and parts in a rapid and cost-efficient manner without destroying the actual product or changing its surface. Experts from the Fraunhofer IZFP in Saarbrücken will be presenting two exhibits at the Blechexpo in Stuttgart from 7–10 November 2017 that allow fast, reliable, and automated characterization of materials and detection of defects (Hall 5, Booth 5306).

When quality testing uses time-consuming destructive test methods, it can result in enormous costs due to damaging or destroying the products. And given that...

Im Focus: Cold molecules on collision course

Using a new cooling technique MPQ scientists succeed at observing collisions in a dense beam of cold and slow dipolar molecules.

How do chemical reactions proceed at extremely low temperatures? The answer requires the investigation of molecular samples that are cold, dense, and slow at...

Im Focus: Kalte Moleküle auf Kollisionskurs

Mit einer neuen Kühlmethode gelingt Wissenschaftlern am MPQ die Beobachtung von Stößen in einem dichten Strahl aus kalten und langsamen dipolaren Molekülen.

Wie verlaufen chemische Reaktionen bei extrem tiefen Temperaturen? Um diese Frage zu beantworten, benötigt man molekulare Proben, die gleichzeitig kalt, dicht...

Im Focus: Astronomen entdecken ungewöhnliche spindelförmige Galaxien

Galaxien als majestätische, rotierende Sternscheiben? Nicht bei den spindelförmigen Galaxien, die von Athanasia Tsatsi (Max-Planck-Institut für Astronomie) und ihren Kollegen untersucht wurden. Mit Hilfe der CALIFA-Umfrage fanden die Astronomen heraus, dass diese schlanken Galaxien, die sich um ihre Längsachse drehen, weitaus häufiger sind als bisher angenommen. Mit den neuen Daten konnten die Astronomen außerdem ein Modell dafür entwickeln, wie die spindelförmigen Galaxien aus einer speziellen Art von Verschmelzung zweier Spiralgalaxien entstehen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

Wenn die meisten Menschen an Galaxien denken, dürften sie an majestätische Spiralgalaxien wie die unserer Heimatgalaxie denken, der Milchstraße: Milliarden von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

bionection 2017 erstmals in Thüringen: Biotech-Spitzenforschung trifft in Jena auf Weltmarktführer

13.10.2017 | Veranstaltungen

Tagung „Energieeffiziente Abluftreinigung“ zeigt, wie man durch Luftreinhaltemaßnahmen profitieren kann

13.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

ESO-Teleskope beobachten erstes Licht einer Gravitationswellen-Quelle

16.10.2017 | Physik Astronomie

Was läuft schief beim Noonan-Syndrom? – Grundlagen der neuronalen Fehlfunktion entdeckt

16.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren

16.10.2017 | Förderungen Preise