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CFF-Service (Central Facility for Funds) von Clearstream jetzt auch am britischen Markt verfügbar

10.09.2008
Der Central Facility for Funds (CFF) Service, die innovative Post Trade-Lösung für Investmentfonds von Clearstream, wird im Oktober 2008 am britischen Markt eingeführt.

Mit der Einführung im Vereinigten Königreich ist CFF (nach Luxemburg, Belgien, Irland und der Schweiz) dann an fünf europäischen Märkten verfügbar. Der im März 2007 eingeführte CFF-Service wurde ursprünglich für Investmentfonds mit Sitz in Luxemburg, dem größten europäischen Markt für internationale Fonds, entwickelt. Mittlerweile zählt CFF 31 Teilnehmer und bietet Zugang zu mehr als 22.000 Fondsklassen.

Fund Distributors erhalten durch die operativen Funktionen von CFF, insbesondere durch die Zentralisierung der Abwicklung und des Position Keeping, Zugang zu einem breiteren Spektrum an Investmentfonds und profitieren gleichzeitig von einem sicheren, effizienten und harmonisierten Prozess in den verschiedenen Fondsmärkten und Rechtsordnungen. Dank einer Verschlankung der Prozesse entfällt für die Vertriebsstellen die Notwendigkeit der Verwaltung von Kontoeröffnungen, Scheckverarbeitungen, papierbasierten Abstimmungen und Auftragserteilungen per Fax.

CFF bietet allen teilnehmenden Transfer Agenten(1), Fund Distributors und Fund Promoters Abwicklungs- und Zahlungsinstruktionen für sämtliche zugelassenen Fonds in einem einzigen Paket, wodurch nicht nur operative Prozesse beschleunigt und vereinfacht sondern auch Risiken reduziert werden. CFF umfasst Post Trade-Dienstleistungen und verfügt über eine für verschiedene Auftragsausführungsprozesse offene Architektur. Zudem ist CFF vollständig in die bestehenden ICSD-Services im Bereich Custody und Settlement integriert.

Dadurch sind CFF-Teilnehmer in der Lage, ihre Fondsbestände auf derselben Custody-Plattform zu halten, die sie bereits für andere Anteilsklassen nutzen.

Clearstream hat CFF als Antwort auf die wachsende Marktnachfrage in Europa und Luxemburg konzipiert. Die Investmentfondsbranche verzeichnete seit 2005 zwar ein Wachstum von 80%, doch der Post Trade-Bereich ist nach wie vor durch eine hohe Fragmentierung, geringe Standardisierung und somit ein erhöhtes operatives Risiko gekennzeichnet. Nach einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Deloitte konnte die grenzüberschreitend tätige Investmentfondsbranche bis zu 30% ihrer Verarbeitungskosten einsparen und durch eine Verschlankung des grenzüberschreitenden Vertriebs von Investmentfonds einen Gewinn von mehr als 300 Mio. € erzielen.

Philippe Seyll, Head of Investment Fund Services bei Clearstream, sagte:
"Wir freuen uns, die Reichweite unseres CFF-Service durch den Zugang zu einem neuen Markt zu verbessern und damit die Anpassungsfähigkeit dieses Produkts an die lokalen Marktpraktiken unter Beweis stellen zu können. Wir sind überzeugt, dass die Vielseitigkeit von CFF die Zusammenarbeit unserer Kunden mit ausländischen Kontrahenten deutlich vereinfachen und somit ihre operative Reichweite und Kapazität steigern wird. CFF bietet eine Art Schnittstelle, die es ermöglicht, mehrere Transfer Agents und Vertriebsstellen über einen einzigen Zugang zusammenzubringen."

(1)Als Transferagenten bezeichnet man Banken und/oder Finanzinstitute, die das Anteilsverzeichnis für eine Fondsgesellschaft führen.

Pressekontakt

Bruno Rossignol / Yolande Theis 352-243-31500, bruno.rossignol@clearstream.com / yolande.theis@clearstream.com

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com

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