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BMBF und KfW stärken gemeinsam die Attraktivität der Bildungsfinanzierung

16.10.2008
Das Bundesbildungsministerium (BMBF) und die KfW Bankengruppe haben am Donnerstag in Berlin noch einmal betont, dass die Erhöhung der Studierbereitschaft in Deutschland oberste Priorität hat.

BMBF und KfW sind sich einig, dass der Studienkredit weiterhin ein attraktives Angebot neben anderen Finanzierungsinstrumenten bleiben muss. Deshalb haben sich Bundesbildungsministerium und KfW auf eine gemeinsame künftige strukturelle Veränderung der Studienkredite unter Einbeziehung sämtlicher Bildungskredite des Bundes und der KfW verständigt.

Ziel ist es, zum einen eine dauerhaft vertretbare Obergrenze der Zinsbelastung für die Studierenden zu sichern. Gleichzeitig soll die individuelle Leistungsfähigkeit nach Abschluss des Studiums bei der Rückzahlung noch stärker berücksichtigt werden.

Im Vorgriff auf die geplanten Anpassungen wird die KfW rückwirkend zum 1. Oktober 2008 den Zinssatz für ihren Studienkredit auf nominal

6,5 Prozent reduzieren.

Der Vorstandsvorsitzende der KfW Bankengruppe Dr. Ulrich Schröder erklärte: "Die aktuelle Reduzierung des Zinssatzes des Studienkredites auf 6,5 Prozent ist ein Beitrag der KfW zur Verbesserung der Bildungsfinanzierung in Deutschland. Diese Maßnahme erfolgt im Vorgriff auf die geplante strukturelle Veränderung der Bildungsfinanzierung durch Bund und KfW."

Bundesbildungsministerin Annette Schavan sprach von einem wichtigen und notwendigen Signal für die Studierenden: "Damit wird ein weiteres wichtiges Signal gesetzt, um möglichst vielen jungen Menschen den Zugang zu einem Hochschulstudium zu ermöglichen."

Wolfram Schweickhardt | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.kfw.de

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