Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Biotechfirmen aus Mecklenburg-Vorpommern erschließen Markt in den USA

28.02.2012
Sechs junge Biotechnologie-Firmen des Landes Mecklenburg-Vorpommern sondieren im Rahmen eines Vermarktungshilfeprogrammes (VHP) des Bundeswirtschaftsministeriums die Möglichkeiten zur Kooperation und Vermarktung Ihrer Produkte und Dienstleistungen an der Ostküste der USA. Erste Gespräche mit Firmen und Pharmakonzerne in dem Pharmavalley um Philadelphia verliefen erfolgreich.

Die USA sind das Ursprungsland der Biotechnologiebranche und der größte Markt. Nach einer aktuellen Umfrage der jungen Branche, die BioCon Valley in Mecklenburg Vorpommern abgeschlossen hat, sind die USA das wichtigste Zielland für ihre Produkte und Dienstleistungen.

Dort ist der größte zusammenhängende Markt und innovative Produkte und Dienstleistungen „made in Germany“ sind hoch geschätzt. Sechs junge Firmen aus Mecklenburg-Vorpommern nutzen vom 20.-24. Februar 2012 die Gelegenheit, neue Kontakte mit jungen Firmen und internationalen Pharmakonzernen im Raum Philadelphia im Bundesstat Pennsylvania, USA, direkt zu knüpfen.

Teilnehmer der Delegation waren die Firmen DST Diagnostische Systeme GmbH und PRIMACYT GmbH aus Schwerin, Neoplas GmbH und Enzymicals AG aus Greifswald, die Neuroproof GmbH aus Rostock sowie BioCon Valley GmbH. Von besonderem Interesse waren die Zellkultursysteme der Primacyt und der Neuroproof, die bei der Pharmaforschung erheblich zur Vermeidung von Tierversuchen beitragen, oder der innovative Allergieschnelltest der DST, der noch in diesem Jahr auf den Markt kommt. Schon jetzt zählt die Enzymicals mit ihren maßgeschneiderten Enzymen ein großes Unternehmen aus dem Raum Philadelphia zu ihren Kunden. Die Enzymicals und die Neoplas sind Partner im norddeutschen Cluster Biokatalyse2021, in dem neuartige Enzyme entwickelt werden als Beitrag zur Verbesserung der Produktionsverfahren in der Chemischen Industrie („Green Chemistry“).

Neu für amerikanische Kunden sind die plasmaphysikalischen Verfahren der Neoplas für den Einsatz in der Medizin. „Für uns als Unternehmen gab es durchaus sehr gute Kontakte. Ich kann sogar einen ersten Geschäftsabschluss mit einem Konzern aus dem Raum Greater Philadelphia vermelden“, so Dr. Ulf Menyes, Geschäftsführer der Enzymicals AG. Insgesamt zeigen sich die Firmen optimistisch und Folgetermine sind bereits für April 2012 terminiert.

Kontakt:
BioCon Valley GmbH
Dr. Heinrich Cuypers
Walther-Rathenau-Straße 49a
17489 Greifswald
T +49 (0) 3834-515 108
F +49 (0) 3834-515 102
E hc@bcv.org
Weitere Informationen:
http://www.dst-diagnostic.org
http://www.enzymicals.de
http://www.neuroproof.com
http://www.neoplas.eu
http://www.primacyt.de
http://www.ahpkg.de/index.php?id=685
http://www.biokatalyse2021.de

Dr. Heinrich Cuypers | idw
Weitere Informationen:
http://www.bcv.org

Weitere Berichte zu: BioCon EnzymicalS Pharmakonzern Philadelphia Rift Valley Fever enzyme

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Aufwärtstendenz setzt sich fort
21.02.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Ergebnisse der IAB-Stellenerhebung für das 4. Quartal 2016: Anhaltend hohes Niveau offener Stellen
21.02.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie