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Xetra setzt seit 10 Jahren erfolgreich Branchenstandards

28.11.2007
Wegbereiter für elektronischen Börsenhandel/ Über 65 Prozent der Umsätze durch Auslandskunden/ Nächste Xetra-Generation ab Frühjahr 2008 im Einsatz

Vor genau zehn Jahren startete die Deutsche Börse das elektronische Handelssystem Xetra, das Wertpapieraufträge erstmals vollautomatisch zusammenführte. Die Vorzüge damals wie heute: marktgerechte Ausführungspreise, geringere Transaktionskosten, Standortunabhängigkeit und schnellste Ausführung zu günstigsten Preisen. Xetra hat sich schnell zum Branchenstandard für den Wertpapierhandel entwickelt und ist zum Synonym für die Elektronisierung der Börsen geworden.

Mittlerweile wird mehr als 97 Prozent des Umsatzes in DAX-Titeln über die paneuropäische Handelsplattform der Deutschen Börse abgewickelt. In nur neun Jahren ist es gelungen, eine Spitzenposition in Europa zu erlangen. Am ersten Betriebstag nahmen 221 Teilnehmer aus sieben Ländern den Handel auf und schlossen 4.934 Geschäfte ab. Seither haben sich alle Kennziffern
vervielfacht: Die Zahl der zugelassenen Händler ist auf mehr als 4.500 aus
19 Ländern gestiegen. Täglich schließen diese durchschnittlich rund 670.000 Geschäfte ab. Der durchschnittliche tägliche Orderbuchumsatz liegt bei zehn Milliarden Euro. Rund 65 Prozent der Xetra-Umsätze stammen mittlerweile von Handelsteilnehmern außerhalb Deutschlands.
Xetra zählt mit einer Verfügbarkeitsrate von 99,998 Prozent zu den weltweit stabilsten Börsenhandelssystemen. Dank permanenter Aktualisierung der Hard- und Software gehört das System auch zu den mondernsten und schnellsten in

Europa: Die „Laufzeit“ (Einstellen, Ausführen, Bestätigen) für eine Order beträgt im Durchschnitt nur 35 Millisekunden, die schnellsten Orders benötigen sogar nur vier Millisekunden.

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Ab Frühjahr 2008 plant die Deutsche Börse die Einführung einer völlig neue Xetra-Generation, die mit erheblichen Service- und Leistungssteigerungen für alle Marktteilnehmer verbunden sein wird. In einem ersten Schritt werden über 280.000 Zertifikate und Optionsscheine über Xetra verfügbar sein. Die Deutsche Börse wird mit der Schweizer Börse SWX über ihr Gemeinschaftsunternehmen Scoach zum Wegbereiter eines europäischen Optionsscheine- und Zertifikatehandels auf Basis von Xetra. Bisher findet der Zertifikatehandel nur national statt. Durch den Handel auf Xetra internationalisiert sich die Investorenbasis und die Liquidität steigt zum Vorteil aller Teilnehmer an.

Xetra-Historie:

1997
28. November: Die Xetra-Erfolgsgeschichte beginnt mit 221 Teilnehmern aus sieben Ländern
1998
Die Zahl der handelbaren Instrumente steigt auf 2.000 an
1999
Die Berechnung der DAX-Familie erfolgt erstmals auf Basis von Xetra-Kursen; Wien entscheidet sich für die Nutzung von Xetra 2000 Die Irish Stock Exchange folgt der Wiener Börse und setzt Xetra für den Handel ein
2001
Gesamtumsatz im Orderbuch auf Xetra entspricht dem Export-Gesamtvolumen Deutschlands
2002
Mehr als 60 Millionen Transaktionen werden bearbeitet
2003
Vollständige Nachhandelsanonymität durch erfolgreiche Einführung und Umsetzung des zentralen Kontrahenten (Central Counterparty – CCP)
2004
Die Shanghai Stock Exchange wählt Xetra als Basis für ihr neues System
2005
Xetra bietet mehr als 4.300 Händlern aus 18 Ländern Zugriff
2006
Auf Xetra finden mehr als 100 Millionen Transaktionen statt, davon ein Drittel aus dem automatisierten Handel (Algorithmic Trading)
2007
Hard- und Software-Ugrades erhöhen die Handelsgeschwindigkeit erheblich.
Xetra ist eines der schnellsten Systeme weltweit.

Media Relations | Gruppe Deutsche Boerse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com

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