Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hightech-Standort Europa hat USA eingeholt

25.04.2002


In Europa haben Hightech-Firmen und -Fachkräfte genauso gute Chancen wie in Amerika. Zu diesem Ergebnis kommt DMEuro in seiner aktuellen Titelgeschichte der Mai-Ausgabe.

... mehr zu:
»Hightech-Standort

Kern der Recherchen des Wirtschaftsmagazins ist eine europaweite und bisher einmalige Umfrage, auf deren Grundlage die insgesamt 60 wichtigsten Technologieregionen für die Bereiche Telekommunikation, Informationstechnologie und Biotechnologie in der Europäischen Union und der Schweiz ermittelt hat. Zur Bewertung der Ergebnisse dienten die Kriterien "Innovationskraft", "Image", "Arbeitskräftepotenzial" und "Kapital".

Interessant ist dazu die These von McKinsey: "Nicht mehr die Unternehmen treten heute gegen einander an, sondern die Regionen." Experten sprechen in diesem Zusammenhang von "Clustern", womit eine Konzentration gleichartiger Firmen in einer bestimmten Region gemeint ist - das berühmteste Beispiel: Silicon Valley in Kalifornien. Weithin unbekannt ist bisher, dass sich auch in Europa derartige Cluster schon gebildet haben; viele weitere sind im Aufbau.


Neben Firmen- und Beschäftigtenzahl dieser "Cluster" hat die Redaktion auch Fördermöglichkeiten, Ansprechpartner und Wagnis-Kapitalgeber für jede einzelne Regionen ermittelt. Recherchiert wurden zudem die ansässigen Branchenmultis und die Forschungsschwerpunkte.

DMEuro hat mit zahlreichen Firmengründern, Wirtschaftsförderern und Experten in ganz Europa gesprochen und dabei ein ermutigendes Bild gewonnen: So sieht etwa Ian Pearson, Zukunftsforscher von British Telecom, schon jetzt erste Erfolge bei der Aufholjagd zu den USA: "Bei der dritten Mobilfunkgeneration hat Europa die USA meilenweit abgehängt. Diesen lukrativen Markt werden Europas Unternehmen beherrschen." Der Forscher nennt aber nicht nur dieses Beispiel: "Auch bei Gen-, Bio- und Nanotechnologie hat Europa eine gute Chance, sich einen ordentlichen Anteil zu sichern."

Die Top-Regionen in Europa
  • Informationstechnologie:
    1. München,
    2. Rhein-Ruhr,
    3. Kopenhagen/Region Öresund (DK).

  • Telekommunikation:
    1. Stockholm (S),
    2. Düsseldorf,
    3. München.

  • Biotechnologie:
    1. Cambridge (GB),
    2. Montpellier (F),
    3. Oxfordshire (GB).

Die Titelgeschichte mit ausführlichen Tabellen erscheint am 24. April in DMEuro Heft 5/2002. Weitere Ergebnisse, inklusive direkten Kontakten zu Wagniskapitalgebern und Förder-Institutionen, sind ab dem Erscheinungstag auch im Internet unter www.dmeuro.com/cluster online verfügbar.

DMEuro
DMEuro - das Magazin für Geld und Wirtschaft -, der auflagenstärkste monatliche Wirtschaftstitel in Deutschland, verleiht Unternehmern, Entscheidern sowie fortgeschrittenen Anlegern im Markt den Durchblick. DMEuro analysiert Chancen und Risiken. DMEuro zeigt Trends und Trendänderungen auf. Die Düsseldorfer Redaktion blickt dabei nicht nur durch eine deutsche, sondern auch durch eine europäische Brille.

DMEuro.com
DMEuro.com - das Online-Magazin für Geld und Wirtschaft - informiert und berät über alle Fragen der Geldanlage und des Vermögensaufbaus. Zur Basis des Angebots - abrufbar unter der Webadresse www.dmeuro.com - gehören Tools und Konditionenvergleiche sowie Tipps für die richtige Investment-Entscheidung. Die ausführliche und analytische Unternehmens-Berichterstattung informiert über Trends, Hintergründe und Zusammenhänge in der Wirtschaft.

Kontakt: Redaktion DMEuro, Redakteur Claudia Obmann, Tel. 0211/ 887 2421

| ots

Weitere Berichte zu: Hightech-Standort

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland
25.04.2017 | Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Kräftiger Anstieg setzt sich fort
25.04.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungen

Berührungslose Schichtdickenmessung in der Qualitätskontrolle

25.04.2017 | Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Weg zur lückenlosen Qualitätsüberwachung in der gesamten Lieferkette

25.04.2017 | Verkehr Logistik

Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland

25.04.2017 | Wirtschaft Finanzen