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KfW Bankengruppe und Vnesheconombank beschließen Kooperation bei Klimaschutzprojekten

17.10.2007
Die KfW Bankengruppe und die russische Vnesheconombank haben eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Marktes für Emissionsgutschriften vereinbart.

KfW-Vorstandssprecherin Ingrid Matthäus-Maier und Vladimir Dmitriev, Vorstandsvorsitzender der Vnesheconombank, unterzeichneten in Frankfurt eine entsprechende Vereinbarung. Die Kooperation betrifft insbesondere die Identifikation und Entwicklung von emissionsmindernden Projekten nach dem Kyoto-Protokoll ("Joint-Implementation") in der russischen Föderation. Russland bietet ein enormes Potenzial an JI-Projekten und hat kürzlich zudem den Leitfaden zur Anerkennung dieser Projekte veröffentlicht.

"KfW und Vnesheconombank arbeiten auf dem Gebiet des Klimaschutzes ideal zusammen, da die KfW mit dem KfW-Klimaschutzfonds nun schon jahrelange Erfahrung auf dem Carbon Markt gesammelt hat und sich im Portfolio der Vnesheconombank viele geeignete Projekte finden", sagt KfW-Vorstandssprecherin Ingrid Matthäus-Maier. "Diese Kooperation wird den wachsenden Markt für emissionsmindernde Projekte in Russland weiterentwickeln und somit einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz leisten."

Mit dieser neuen Vereinbarung knüpfen KfW Bankengruppe und Vnesheconombank an die seit 2003 bestehende Kooperation an, in deren Mittelpunkt bisher die Bereiche Investitionsfinanzierung mit Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen sowie Projekt- und Exportfinanzierung standen. Außerdem hat die KfW die Gründung der neuen russischen Förderbank insbesondere im Bezug auf institutionelle und organisatorische Fragen begleitet.

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Über die Vnesheconombank: Die Entwicklungs- und Außenwirtschaftsbank wurde am 8. Juni 2007 bei der staatlichen Registrierungskammer des russischen Justizministeriums eingetragen.

Das Institut hat den Auftrag, zur Diversifizierung und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der russischen Wirtschaft beizutragen. Hierzu soll die Vnesheconombank insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, Infrastruktur, Innovationen, Sonderwirtschaftszonen und Umweltschutzprojeke sowie den Export russischer Produkte fördern.

Über die KfW: Die KfW Bankengruppe gibt weltweit Impulse für Wirtschaft, Gesellschaft und Ökologie. Anteilseigner der öffentlich-rechtlichen Förderbank sind der Bund (80 %) und die Länder (20 %). Heute zählt sie mit einer Bilanzsumme von 360 Mrd. EUR zu den großen Banken in Deutschland und übt ihren gesetzlichen Förderauftrag in verschiedenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen aus. Durch die Vergabe langfristiger, zinsgünstiger Darlehen unterstützt die KfW Bankengruppe unter anderem den gewerblichen Mittelstand und Existenzgründer, die private Wohnungswirtschaft sowie den Ausbau der kommunalen Infrastruktur. Darüber hinaus fördert die Bank Innovationen und den Markt für Beteiligungskapital, engagiert sich in der Bildungsfinanzierung und unterstützt den Umweltschutz.

Die KfW Bankengruppe ist ebenso in den Bereichen Export- und Projektfinanzierung sowie Förderung von Entwicklungs- und Transformationsländern tätig.

Alexander Mohanty | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.kfw.de

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