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Wie gut sind Unternehmen auf das erweiterte Europa vorbereitet?

12.10.2007
Bamberger Forschungsgruppe entwickelt Weiterbildungsmodule für Personaleinsätze in den neuen EU-Beitrittsländern Bulgarien, Rumänien und für das Aspirantenland Kroatien - Unternehmen für den Abgleich mit der Praxis gesucht.

Heutzutage wird auch von mittelständigen Unternehmen verlangt, sich im internationalen Wettbewerb zu engagieren und sich dafür fit zu machen. Gerade die vormaligen Ostblockstaaten bieten dafür eine Fülle von Möglichkeiten. Der EU-Erweiterungsprozess hat dazu beigetragen, den Weg frei zu machen. Die beiden jüngsten Beitrittsländer zur EU Bulgarien, Rumänien und das Aspirantenland Kroatien sind längst ins Blickfeld auch deutscher Unternehmen gerückt.

Aber sind deutsche Unternehmen überhaupt auf die sich bietenden Chancen des erweiterten Europas ausreichend vorbereitet? Kennen sie die Besonderheiten von Bulgarien, Rumänien und Kroatien und schulen sie ihre Mitarbeiter bei Auslandsentsendungen entsprechend und ausreichend?

Bamberger Psychologie-Studierende untersuchen derzeit in einem Forschungsprojekt mit ihrem Professor für Organisations- und Sozialpsychologie, Prof. Dr. Hermann Liebel, genau diese Fragen. Die genannten Staaten unterscheiden sich wirtschaftlich, rechtlich, politisch und besonders auch kulturell untereinander und von den anderen EU-Mitgliedsstaaten erheblich. Im Rahmen des Forschungsprojektes wird nach dem derzeitigen Stand der Mitarbeitervorbereitung von Unternehmen, die in den angesprochenen Ländern bereits tätig sind, erfragt.

Ziel ist es, aus den gewonnenen Erkenntnissen länderspezifische Vorbereitungsmodule für die Mitarbeiterentsendung von sich an diesem Projekt beteiligenden Unternehmen maßgeschneidert zu entwickeln. Für das Forschungsprojekt werden deshalb Unternehmen für den Erfahrungsaustausch bezüglich ihrer bisherigen oder geplanten Auslandsentsendungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in die Länder Bulgarien, Rumänien und Kroatien gesucht. "Da wir unsere Erkenntnisse den teilnehmenden Unternehmen zur Verfügung stellen, wird sich für diese Unternehmen ein klarer Standortvorteil in Südosteuropa ergeben", so eine Mitarbeiterin des Forschungsprojekts.

Wer für sein Unternehmen diese Gelegenheit wahrnehmen will, möge sich umgehend an das Sekretariat der Abteilung Organisations- und Sozialpsychologie der Universität Bamberg oder direkt an die zuständige Ansprechpartnerin im Projekt, Kerstin Hammann, wenden: Abteilung Organisations- und Sozialpsychologie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Prof. Dr. Hermann Liebel, Markusplatz 3, 96045 Bamberg, Tel. 0951 - 863 1905, Fax 0951 - 863 4905

E-Mail: kerstin-petra.hammann@stud.uni-bamberg.de, Mobil 0176-3497871

Dr. Martin Beyer | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bamberg.de/

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