Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studentenwerke: Moderne Dienstleistungsunternehmen mit sozialem Auftrag

05.10.2007
  • Neue Leistungsbilanz für 2006: Studentenwerke erwirtschaften zwei Drittel ihrer Gesamteinnahmen von 1,168 Milliarden Euro selbst
  • 701 Mensen und Cafeterien, 180.000 Wohnheimplätze, 1,5 Milliarden Euro BAföG, 5.517 Kita-Plätze, 130.000 Beratungskontakte, vielfältige kulturelle FörderungDeutsches Studentenwerk: "Studentenwerke sind starke Dienstleister für Studierende und Hochschulen"

"Die 58 Studentenwerke in Deutschland sind moderne Dienstleistungsunternehmen für die zwei Millionen Studierenden und mehr als 300 Hochschulen in Deutschland. Ihren gesetzlichen sozialen Auftrag, die Studierenden zu fördern, erfüllen die gemeinnützig arbeitenden Studentenwerke mit hoher wirtschaftlicher Professionalität."

Mit diesen Worten stellte Prof. Dr. Rolf Dobischat, Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), heute in Berlin die jüngste Leistungsbilanz der Studentenwerke vor. Sie hatten im Jahr 2006 Gesamteinnahmen in Höhe von 1,168 Milliarden Euro, wovon sie mit ihren 15.000 Beschäftigten fast zwei Drittel (65,1%) über Umsatzerlöse selbst erwirtschafteten. Die Semesterbeiträge der Studierenden betragen im Bundesdurchschnitt 46,26 Euro im Semester; sie machen 14,1% der Einnahmen aus. Die Zuschüsse der Bundesländer sind weiterhin rückläufig; sie machen nur noch 11,9% der Einnahmen aus. DSW-Präsident Dobischat betont: "Die Studentenwerke leisten mit ihren Service- und Beratungsangeboten einen wichtigen Beitrag zum Studienerfolg und für die Chancengleichheit im deutschen Hochschulsystem. Sie tragen außerdem zur Profilbildung der Hochschulen bei. Es muss im Interesse aller Länder sein, sie dabei zu unterstützen."

Die Arbeit der 58 Studentenwerke im Jahr 2006 in Zahlen:

- 701 Mensen und Cafeterien mit 202.000 Sitzplätzen und 313 Millionen Euro Gesamtumsatz in 2006

- 188.232 Wohnheimplätze in mehr als 1.000 Wohnanlagen mit einer durchschnittlichen monatlichen Bruttowarmmiete von 187,42 Euro

- 1,544 Milliarden Euro BAföG im Auftrag von Bund und Ländern

- Darlehenskassen oder Härtefonds für Studierende in finanziellen Notlagen in 53 Studentenwerken

- 43 zentrale Info-Points für Studierende

- 5.517 Plätze in 183 Kinderbetreuungseinrichtungen

- 22.800 Studierende in der Psychologischen Beratung, 66.222 Einzel-, 6.500 Gruppengespräche

- 57.200 Einzel- und 253 Gruppenberatungen in den Sozialberatungsstellen

- 42 Beratungsstellen für Studierende mit Behinderung oder chronischer Krankheit

- Rechtsberatung in 30 Studentenwerken

- 626 studentische Wohnheimtutorinnen und -tutoren zur besseren Integration ausländischer Studierender in 40 Studentenwerken

- zahlreiche Kulturprojekte und kulturelle Förderung in 54 Studentenwerken

Dazu kommen: Freitische für bedürftige Studierende in den Mensen, studentische Arbeitsvermittlung, Semesterticket, Deutsch-Französischer Sozialausweis, Reisedienste, Versicherungen, Fitness- und Sportangebote, Internetpools, PC-Verleih, Gästehäuser, Umzugswagenverleih.

Die ausführliche Darstellung "Studentenwerke im Zahlenspiegel 2006/2007" (104 Seiten) hier zum Download:

www.studentenwerke.de/pdf/ZSP_2006_07_Internet.pdf

Kontakt: Stefan Grob, Tel. 030/29 77 27 20, Mobil 0163 29 77 272, E-Mail: stefan.grob@studentenwerke.de

Stefan Grob | idw
Weitere Informationen:
http://www.studentenwerke.de/

Weitere Berichte zu: Dienstleistungsunternehmen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Der Dauerläufer: Starke Binnennachfrage macht diesen Aufschwung robuster als seine Vorgänger
17.10.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht Positiv für die Volkswirtschaft: Die Zahl der Betriebsgründungen von Hauptniederlassungen steigt weiter
12.10.2017 | Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>