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Unternehmen benötigen Systemintegrationsverständnis

01.10.2007
Verschmelzung von Informationstechnik und Telekommunikation wird behindert

Das Management von Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) wächst zusammen, so die Prognose des Marktforschungsinstituts IDC http://www.idc.com . Die Netzwerk-Infrastruktur bilde dabei das Skelett und die IT das Nervensystem.

In den meisten Unternehmen werde die Kommunikation noch separat aufgebaut und gepflegt. Auch die Anbieter bewegten sich in der Regel in unterschiedlichen Welten. Voice over IP, Konvergenz von Sprache und Daten sowie die Verschmelzung von Mobilfunk und Festnetz-Telefonie seien dabei der Taktgeber. Die "Next Generation Networks" basierten allesamt auf dem Internet Protokoll.

Branchenexperten prognostizieren sogar, dass Firmen und Verbraucher vor dem größten Technologiewandel in der Geschichte der Telekommunikation stehen. So wird es beispielsweise möglich sein, Anrufe direkt von der Website zu starten oder das Telefongespräch mit visuellen Komponenten anzureichern. Langfristig wird sich das Telefon sogar zum Web-Terminal entwickeln.

Abgeschottete Kompetenzsilos, warnt IDC, könnten sich Firmen allerdings nicht leisten. Viele Lösungsanbieter für das IT-Management hätten in Sachen Sprachkommunikationstechnik nicht viel zu bieten. Telcos müssten wiederum mehr von den Aufgaben der IT-Administratoren verstehen. "Man benötigt Systemintegrationsverständnis und Beratungskompetenz. Häufig wird die Abstimmung zwischen der TK- und der IT-Abteilung vernachlässigt. Da benötigen viele Unternehmen Unterstützung. Dafür braucht man Partnerschaften für die Beratung und Systemintegration. Die Technologie ist die Grundlage", bestätigt Mehdi Schröder, Vice President der Enterprise Ericsson GmbH http://www.ericsson.com/de .

Kern der Konvergenzoffensive von Ericsson sei die Verschmelzung von Nebenstellen der klassischen TK-Anlage und IP-Telefonie mit mobiler Kommunikation, die Bereitstellung von netzunabhängigen Services im Unternehmen, die Abkopplung der Dienstenutzung von Endgeräten und Arbeitsplätzen.

Für den Mittelstand bringe Ericsson Anfang des nächsten Jahres den Enterprise Multimedia Server auf den Markt. Mit dem Produkt biete man ein so genanntes "One-Number-Konzept". "Der Mitarbeiter ist immer unter der gleichen Nummer erreichbar - am Telefon, Handy oder PC. Auch die Software-Oberfläche ist für alle Geräte gleich. Mit dem Computerprogramm kann der Nutzer sein Adressbuch verwalten, Nummern von Kollegen suchen, Telefonate umleiten und den Anrufbeantworter abhören. Zudem kann er mit wenigen Mausklicks einstellen, zu welchen Zeiten Telefongespräche auf das Handy geleitet oder der Anrufbeantworter aktiviert werden sollen. Die Telekommunikation wird immer stärker von der Informationstechnik gesteuert", resümiert Schröder.

Gunnar Sohn | pressetext.deutschland

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