Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Online-Banking: Phishing verliert an Bedeutung

28.09.2007
Bankomat bleibt wichtigste Geldquelle

Online-Banking erfreut sich trotz der Gefahren aus dem Internet rund um den Globus ungebrochener Beliebtheit. "Die Phishing-Problematik steht mittlerweile nicht mehr so im Fokus", sagt Kerstin Altendorf, Sprecherin des Bundesverbands deutscher Banken (BDB) im Gespräch mit pressetext. "Zugenommen hat aber ganz klar die Bedrohung durch Virenprogramme wie trojanische Pferde", warnt Altendorf. Die Banken hätten - etwa mit der Einrichtung des E-Tan - reagiert. Nun sei aber auch der User gefragt. Dieser müsse sich an die geltenden Sicherheitstipps halten. Dazu gehört die Überwachung des eigenen Rechners durch eine Firewall oder das Surfen auf sichere Seiten zu beschränken.

Laut einer aktuellen Befragung der Marktforscher von Nielsen unter 25.408 Internet-Usern in 46 Ländern nutzen 60 Prozent einmal im Monat und 43 Prozent einmal die Woche Online-Banking. Die intensivsten Online-Banker sitzen in Estland, Norwegen und Holland. In Österreich wickeln 80 Prozent der Web-User ihre Bankgeschäfte zumindest einmal im Monat über das Internet ab. "Online-Banking ist ein wichtiges Tool in der Finanzwelt geworden. Bessere Standards und Sicherheitsvorkehrungen haben dazu geführt, dass auch die österreichischen Konsumenten diesem Service vertrauen und ihn intensiv nutzen", analysiert Martin Prantl, Geschäftsführer Nielsen Österreich.

Trotz der intensiven Online-Banking-Nutzung bleibt der Bankomat die wichtigste Bargeld-Quelle. Weltweit heben 80 Prozent mindestens einmal pro Monat Geld ab, in Österreich sind es sogar 90 Prozent. Auch der Besuch einer Bankfiliale verliert nicht an Bedeutung. In Österreich sucht jeder zweite Internet-User zumindest einmal im Monat eine Bankfiliale auf, damit liegt die Alpenrepublik genau im weltweiten Schnitt. Die größten Bankenmuffel sind in Nordeuropa zuhause: 36 Prozent der Schweden, 34 Prozent der Holländer und 30 Prozent der Norweger geben an, nie in eine Bankfiliale zu gehen.

Telefonbanking ist in Österreich zwar kein Thema - 86 Prozent der Österreicher sagen, diese Form noch nie in Anspruch genommen zu haben, 14 Prozent gelegentlich - weltweit liegt der Prozentsatz jener, die gelegentlich mit ihrer Bank telefonisch Transaktionen abwickeln, jedoch bei fast 40 Prozent. Vor allem in Lateinamerika ist diese Form des Bankgeschäfts sehr beliebt.

Jörn Brien | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.bankenverband.de
http://www.acnielsen.co.at

Weitere Berichte zu: Bankfiliale Bankomat Online-Banking

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitslosigkeit sinkt verhaltener
27.07.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index bleibt aufwärts gerichtet
20.07.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie