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IW-Konjunkturprognose für 2008 - Knapp 2 Prozent Wachstum

24.09.2007
Auch wenn die US-Immobilienkrise und die Aufwertung des Euro derzeit Wellen schlagen, gefährden sie den Aufschwung in Deutschland nicht ernsthaft.

Dies zeigt die aktuelle Konjunkturprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Danach wird das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr voraussichtlich um 2,5 Prozent und im Jahr 2008 um 1,9 Prozent zulegen.

Dabei dürfte die inländische Nachfrage für sich genommen das reale Wirtschaftswachstum 2008 um 2,1 Prozentpunkte erhöhen, während der Außenhandel den BIP-Anstieg um 0,2 Prozentpunkte verringert. Zwar nehmen die realen deutschen Exporte auch im kommenden Jahr um 6,4 Prozent zu, die Einfuhren ziehen dann mit 7,8 Prozent aber noch schneller an. Die Binnendynamik der Konjunktur hat sich derweil verstärkt - nicht zuletzt aufgrund der Ausrüstungsinvestitionen, die im laufenden Jahr preisbereinigt um 10 Prozent und 2008 um 6,5 Prozent expandieren.

Der private Konsum wird 2007 wohl lediglich stagnieren, für das nächste Jahr stellt die IW-Prognose jedoch ein reales Plus von 1,8 Prozent in Aussicht. Dies wiederum ist vor allem auf die Erholung des Arbeitsmarktes zurückzuführen: Die Zahl der Erwerbstätigen wird - nach einem Zuwachs um fast 600.000 in diesem Jahr - 2008 um weitere 300.000 steigen.

... mehr zu:
»IW-Konjunkturprognose
Institut der deutschen Wirtschaft Köln (Arbeitsgruppe Konjunktur):
Wechsel der Antriebskräfte bei breiterem Risikoumfeld - IW-Konjunkturprognose Herbst 2007, in: IW-Trends 3/2007

Prof. Dr. Michael Grömling | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.iw-koeln.de

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