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Postversand: Einsparungspotenziale für KMUs

19.09.2007
Portomanagement.at: Kostensenkung von bis zu zehn Prozent möglich

Der Postdienstleistungssektor in Österreich ist derzeit noch durch das Brief-Monopol der österreichischen Post geprägt, die erste Liberalisierungsphase im Paketbereich hat den Markt jedoch bereits belebt. Das Unternehmen Portomanagement.at tritt im Rahmen der voranschreitenden Liberalisierung des Postmarktes als Berater für Unternehmen auf und versucht Einsparungspotenziale bei der Postabwicklung aufzuzeigen. Ab 2008 will Portomanagement sein Angebot auf kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) erweitern.

"Firmen, die viel Post haben, haben auch die Möglichkeit, viel einzusparen", sagt Werner Tscheppe, Geschäftsführer von Portomanagement.at, im Gespräch mit pressetext. Derzeit bietet das Unternehmen klassisches Consulting an, wie Tscheppe ausführt. Dies umfasse vor allem die Optimierung der Prozessabläufe im Brief-, Mailing- und Paketbereich in einem Unternehmen. Dazu zählt unter anderem die Neuausrichtung der Logistikstruktur, die Optimierung der Postfertigung oder die Auswahl der kostengünstigsten Anbieter und Tarife für den Versand.

Ab 2008 will das Unternehmen seinen Service auf KMUs erweitern. Portomanagement steht deshalb seit rund einem Jahr in Verhandlungen um einen Postvertrag mit der österreichischen Post. Ziel ist es, KMUs die Einsammlung der Briefsendungen über Nacht anzubieten, um diese nach Wien zu transportieren und an die Post weiterzugeben. Der Kunde erhält dabei jenen Rabatt, den Portomanagement als Großkunde zuvor mit der Post vereinbart hat. "Dabei streben wir eine Ersparnis von zwei Cent pro Briefsendung an", so Tscheppe. Ob die Einholung der Post regelmäßig erfolgt oder nicht, bleibt dem Kunden überlassen. Für die Abholung der Briefsendungen werde Portomanagement selbst einen Dienstleister in Anspruch nehmen.

Ab 2011 fällt das Briefmonopol im Zuge der EU-weiten Liberalisierung des Postmarktes auch in Österreich von derzeit 50 Gramm auf 20 Gramm. Ab diesem Zeitpunkt wolle man den Vorteil nutzen, bereits Großkunde der Post zu sein und möglichst viel Rabatt weitergeben zu können. Am österreichischen Markt sieht Tscheppe zudem noch viel Potenzial. Auf lange Sicht werde der Preis für eine Briefsendung auf 30 Cent fallen, auch die Anzahl der Zusteller im Postbereich werde steigen. Die Optimierung des Postversandes werde jedoch erst ab einem bestimmten Umfang der Postsendungen sinnvoll. Bei Großkunden sei dies ein jährlicher Umsatz von mindestens 400.000 bis 500.000 Euro im Portosegment, für KMUs rentiere sich die Optimierung ab einem Umfang von 400 bis 500 Stück pro Aussendung, erklärt Tscheppe. Innerhalb eines Unternehmens seien Einsparungen von bis zu zehn Prozent sind möglich, am österreichischen Markt sieht er ein gesamtes Einsparungspotenzial von über 100 Mio. Euro pro Jahr.

Insgesamt zählt Portomanagement 35 Großkunden, die das Unternehme derzeit betreut oder betreut hat, sagt Tscheppe. Zu diesen gehören unter anderem die Allianz Versicherung, die Wirtschaftskammer Österreich oder der Mobilfunker One. Das im niederösterreichischen Wilfersdorf angesiedelte Unternehmen wurde 2003 von den beiden Geschäftsführern Tscheppe und Gerhard Divischek gegründet. Beide waren früher bei der österreichischen Post beschäftigt.

Victoria Schubert | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.portomanagement.at
http://www.post.at

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