Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kasachische Unternehmen für europäischen Markt

03.08.2007
Die Europäische Union fördert mit rund 300.000 Euro ein neues EU-Projekt der Hochschule Wismar im Rahmen des TEMPUS Programms. Das Projekt "SIIM - Strategic Integrative International Management for SMEs" widmet sich der Stärkung der kleinen und mittleren Unternehmen in Kasachstan und deren Heranführung an den europäischen Markt.

Die Projektgruppe besteht aus sechs Partnern aus Deutschland, Finnland und Kasachstan, die unter der Leitung der Hochschule Wismar für zwei Jahre zusammenarbeiten werden.

Die Projektleitung wird von Anatoli Beifert und Prof. Dr. Gunnar Prause übernommen, die beide der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Hochschule angehören. Neben der Hochschule ist als weiterer deutscher Partner die Agentur für Technologietransfer und Innovationsförderung (ATI) Westmecklenburg GmbH aus Schwerin im Projekt vertreten. Darüber hinaus werden die finnische Hochschule aus Seinäjoki und auf kasachischer Seite die Universitäten in Kostanaj und Rudnyj sowie das Ministerium für Bildung und Wissenschaft aus Astana im Projekt mitarbeiten.

"Die EU-Kommission würdigt mit der Unterstützung des Projektes die vorhandene Expertise an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften im Bereich der Internationalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen. Durch das Projekt soll das im Ostseeraum entwickelte Fachwissen in den zentralasiatischen Raum exportiert werden Mit der Übertragung der Projektleitung an das Wismarer Projektteam wird auch der reichhaltigen Erfahrungsschatz im Management internationaler Projekte gewürdigt", erläutert Prof. Dr. Gunnar Prause. Und der Initiator des Projektes, Anatoli Beifert, fügt hinzu: "Kasachstan stellt als wichtigster zentralasiatischer EU-Handelspartner auch einen attraktiven Wirtschaftspartner für deutsche Unternehmen dar. Der Öl- und Gasreichtum hat dem Land in den letzten Jahren große Deviseneinnahmen beschert, die Kasachstan mit seinen rund 15 Millionen Einwohnern zu einem interessanten Absatzmarkt machen. Daher besteht im Umfeld des Projektes auch die Möglichkeit zur Entwicklung von Wirtschaftsbeziehungen in das dynamischste Land Zentralasiens".

... mehr zu:
»Projektleitung

Von vorausgegangenen Projekten ist bekannt, dass sich gerade kleine und mittlere Unternehmen besonders schwer tun, von den Vorteilen des internationalen Handels zu profitieren. Dies liegt unter anderem daran, dass diese Unternehmen wenig über die vorhandenen Wirtschaftsstrukturen im Ausland wissen sowie kaum über entsprechende Sprach- und Kulturfähigkeiten verfügen. Konzepte zur Beseitigung dieser Defizite wurden von der Hochschule in mehreren EU-Projekten vorwiegend für den Ostseeraum entwickelt. Diese erfolgreichen Konzepte und Strukturen sollen an die speziellen Anforderungen in Kasachstan angepasst und angewendet werden. Nun heißt es für alle Beteiligten die Russischkenntnisse aufzufrischen, denn Russisch ist immer noch die am meisten gesprochene Sprache in Kasachstan.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an die Projektleitung an der Hochschule Wismar, Anatoli Beifert, Tel.: (03841) 753 576 bzw. E-Mail: a.beifert@wi.hs-wismar.de oder Prof. Dr. Gunnar Prause, Tel.: (03841) 753 297 bzw. E-Mail: gunnar.prause@hs-wismar.de.

Kerstin Baldauf | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-wismar.de

Weitere Berichte zu: Projektleitung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index tritt auf der Stelle
24.11.2016 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Lemgoer Wissenschaftler wollen smarte Banknote realisieren
08.11.2016 | Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie