Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erfolgreiche Vernetzung von Industrie und Forschung

24.07.2007
bitop AG nutzt CLIB2021 für die Durchführung innovativer Forschungsprojekte

Die bitop AG aus Witten erweitert ihr weitreichendes Kooperationsnetzwerk mit der aktiven Beteiligung am "Cluster industrielle Biotechnologie CLIB2021". Als mittelständisches Unternehmen nimmt die bitop AG hier eine wichtige Schnittstelle zwischen Forschung und Industrie ein.

"Große vor uns stehende Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit sowie die wachsende und alternde Bevölkerung zwingen die Gesellschaft zur Suche nach neuen nachhaltigen Lösungen", betont Thomas Rachel, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Der Biotechnologie wird im Verlauf der kommenden zwei Jahrzehnte eine herausragende Bedeutung für die europäische Wirtschaft und eine Schlüsselrolle für die Fragen der Zukunft zugesprochen. Die Verzahnung von Forschung & Wirtschaft ist dabei ein entscheidender Faktor, um den Technologievorsprung Europas im globalen Wettbewerb zu sichern.

Die bitop AG aus Witten arbeitet aus diesem Grund von jeher in den unterschiedlichsten Bereichen mit namhaften Kooperationspartnern aus Industrie und Forschung zusammen, z.B. ganz aktuell mit der TU Graz zur Entwicklung eines neuen Extremolyts. Zum weiteren Ausbau ihres Kooperationsnetzwerkes ist die bitop AG dem kürzlich gegründeten Verein "Cluster industrielle Biotechnologie CLIB2021" als Gründungsmitglied beigetreten. Im Rahmen eines Verbundprojektes sollen biotechnologische Verfahren zur Herstellung neuer chemischer Verbindungen unter Verwendung der Extremolyte entwickelt werden. Extremolyte werden aus extremophilen Mikroorganismen und damit aus erneuerbaren Rohstoffen gewonnen und ermöglichen damit eine Vielzahl innovativer Anwendungen in den Bereichen Kosmetik, Medizin und Ernährung. Darüber hinaus engagiert sich Dr. Thomas Schwarz, Sprecher des Vorstands der bitop AG, als stellvertretender Vorsitzender in CLIB2021: "Als innovatives, mittelständisches Unternehmen der Biotechnologie ist es für die bitop AG besonders wichtig, Kontakt sowohl zur industriellen Biotechnologie als auch zur wissenschaftlichen Forschung zu halten und zu pflegen. Hierfür bietet das bundesweit agierende, europäisch ausgerichtete Clusterkonzept CLIB2021 eine optimale Plattform. Durch die Initiierung zukunftsweisender Forschungs- und Entwicklungsvorhaben möchten wir mit CLIB2021 die schon vorhandene leistungsstarke Wirtschaftsstruktur der Biotechnologie effizient unterstützt und weiter vorantreiben."

... mehr zu:
»Biotechnologie »CLIB2021 »Extremolyte »NRW
Über bitop
Die bitop Aktiengesellschaft ist weltweit führend in der Produktion und technologischen Anwendung von Extremolyten, Schutzstoffen aus Mikroorganismen. Sie finden Anwendung im Protein-, Zell- und Hautschutz und bieten Schutz vor extremen Umweltbedingungen wie Hitze, UV-Strahlung oder Trockenheit. Im Jahr 2000 wurde die bitop AG für die Entwicklung des Produkts Ectoin aus der Gruppe der Extremolyte und das zugrunde liegende biotechnische Herstellungsverfahren mit dem Innovationspreis Ruhrgebiet ausgezeichnet. Ectoin ist heute fester Bestandteil verschiedenster Hautpflegeprodukte im Bereich Sonnenschutz und Anti-Aging. Einen weiteren Innovationspreis erhielt die bitop AG 2005 für die Entwicklung eines völlig neuartigen Produktes zur Prävention von feinstaubbedingten Atemwegserkrankungen ebenfalls auf Basis von Extremolyten. Die bitop AG wurde 1993 von Forschern der Privaten Universität Witten/Herdecke gegründet.
Über CLIB2021
Unter den 32 Gründungsmitgliedern des kürzlich in NRW gegründeten Vereins sind Industrieunternehmen (Bayer TS, Cognis, Degussa, Henkel, Lanxess), junge Unternehmen (KMU) aus ganz Deutschland, wissenschaftliche Institute aus NRW, Anlagenbauer sowie Wirtschaftsorganisationen und der VCI Landesverband NRW vertreten. CLIB2021 hat das übergeordnete Ziel, marktorientierte Kooperationsprojekte der Biotechnologie zwischen verschiedenen Einrichtungen zu initiieren und somit die Wettbewerbsfähigkeit der Biotechnologie nachhaltig zu stärken. Im Rahmen der BioPerspectives in Köln wurde CLIB2021 als einer der Gewinner des mit 60 Millionen Euro dotierten Wettbewerbs Bioindustrie 2021 des Bundesforschungsministeriums bekannt gegeben. CLIB2021 stehen somit 20 Millionen Euro, die die Bundesregierung im Rahmen ihrer High Tech Strategie zur Verfügung gestellt hat, für Forschungsvorhaben der industriellen Biotechnologie zur Verfügung. Der thematische Fokus der Forschungsarbeiten liegt in Produkten und Technologien auf der Basis von Monomeren und Polymeren für ganz unterschiedliche Anwendungen in der Verpackung, der Verkehrs- und Gerätetechnik, Sport, Haushalt, Kosmetik und Medizin.

Kontakt für Anfragen und Bildmaterial:

bitop AG
Dr. Gerhard Stumm / Kathrin Ilgner
Stockumer Str. 28
58435 Witten
Phone: +49 (0) 2302 / 91440-0
Fax: +49 (0) 2302 / 91440-10
Email: ilgner@bitop.de

Kathrin Ilgner | idw
Weitere Informationen:
http://www.bitop.de

Weitere Berichte zu: Biotechnologie CLIB2021 Extremolyte NRW

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index weiter aufwärts gerichtet
23.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht RWI erhöht Konjunkturprognose für 2017 leicht auf 1,3 Prozent
15.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE