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Mehr Kundennähe durch Wissensverarbeitung

29.06.2007
Mit einem auf den ersten Blick eher verwirrenden Thema haben sich Prof. Dr. Uwe Lämmel und eine Gruppe von Wirtschaftsinformatikstudenten der Hochschule Wismar beschäftigt, nämlich der Anwendung und der Verbesserung von Business Rules.

Der Einsatz solcher Geschäftsregeln ermöglicht es Unternehmen, die Geschäftsabläufe strukturiert in der elektronischen Datenverarbeitung abzubilden und bedarfsgerecht auszugestalten.

Dies ist insbesondere hilfreich, wenn man die Übersicht bei gewährten Rabatten und anderen Preisnachlässen behalten will. Dabei basieren die Geschäftsregeln auf logischen Ausdrücken folgender Art: Wenn etwas zutrifft, dann gilt auch etwas anderes oder dann wird eine Aktion ausgelöst.

WENN der Umsatz von X größer ist als 1.000 Euro, DANN ist X ein guter Kunde.
WENN X ein guter Kunde ist, DANN erhält X Rabatt.
Für echte Anwendungen sind die Regeln natürlich nicht ganz so simpel. So sind bei großen Unternehmen bereits Business-Rule-Systeme mit zum Teil mehr als 100.000 Regeln im Einsatz.
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Hilfreich für die Unternehmenspraxis ist aber nicht nur, dass es auch bereits deutlich einfacher geht, sondern dass an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften eine Marktanalyse mehrerer Business-Rules-Management-Systeme durchgeführt wurde.

Die Ergebnisse des Wismarer Professors Uwe Lämmel und seiner Studenten sind als Heft 05/2007 der Wismarer Diskussionspapiere erschienen und können entweder über den Buchhandel bestellt oder unter http://www.wi.hs-wismar.de/fbw/aktuelles/wdp/2007/0705_Laemmelua.pdf im Internet kostenlos herunter geladen werden.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an Prof. Dr. Jost W. Kramer, Tel.: (03841) 753 441 bzw. E-Mail: j.kramer@wi.hs-wismar.de.

Kerstin Baldauf | idw
Weitere Informationen:
http://www.wi.hs-wismar.de/fbw/aktuelles/wdp/2007/0705_Laemmelua.pdf

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