Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

500 Millionen für den Mittelstand: Commerzbank und KfW unterzeichnen neues Globaldarlehen

11.06.2007
Commerzbank und KfW Bankengruppe haben heute einen Vertrag über ein Globaldarlehen in Höhe von 500 Millionen Euro unterzeichnet. Damit setzen beide Institute ihre erfolgreiche Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Förderung mittelständischer Unternehmen fort.

"Die risikoadäquate Verzinsung sowie standardisierte Abwicklungsverfahren geben unserem Vertrieb Anreize, die günstigen KfW-Mittel zu vergeben", so Martin Blessing, im Commerzbank-Vorstand zuständig für die Mittelstandsbank, anlässlich der Vertragsunterzeichnung. Den durch die KfW-Refinanzierung gewonnenen Vorteil gibt die Commerzbank vollständig an ihre mittelständischen Kunden in Form von zinsgünstigen Krediten weiter.

Dr. Günther Bräunig, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe,
erklärt: "Wir haben ein starkes Wachstum der deutschen Wirtschaft im ersten Quartal dieses Jahres gesehen und unsere Indikatoren weisen für 2007 eine erfreuliche Prognose von 6,4% für das Wachstum der Unternehmensinvestitionen gegenüber 2006 auf. Mit diesem Globaldarlehen können wir also sowohl die Investitionsfinanzierung fördern als auch den konjunkturellen Aufschwung in Deutschland weiter unterstützen".

Das Globaldarlehen ist ein Förderprodukt der KfW, das zur Refinanzierung von Mittelstands- und Wohnungsbaudarlehen angeboten wird und grundsätzlich allen Kreditinstituten offen steht. Es bietet den Banken vielfältige flexible Gestaltungsspielräume und ist schlank in der Abwicklung. Im Segment der Mittelstandsfinanzierung aus Globaldarlehen hat die KfW Bankengruppe seit dem Jahr 2002 über 10 Milliarden Euro an deutsche Geschäfts- und Landesbanken ausgereicht.

Die Mittel aus dem Globaldarlehen stehen insbesondere mittelständischen Unternehmen für alle betrieblichen Investitionsmaßnahmen zur Verfügung, die mittel- bis langfristig finanziert werden müssen. Flexible Laufzeitgestaltung, risikogerechte Bepreisung, auf Wunsch variable Verzinsung sowie die einfache und schnelle Datenübermittlung an die KfW per Internet machen das Globaldarlehen zu einem an den Bedürfnissen des Marktes ausgerichteten Produkt. "Mit den Mitteln aus dem Globaldarlehen können wir noch flexibler auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen und ihnen maßgeschneiderte Finanzierungslösungen anbieten", so Blessing.

Dr. Bräunig hebt besonders die jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Commerzbank auf dem Gebiet der Mittelstandsfinanzierung hervor. "Die Commerzbank ist ein starker Partner für den Vertrieb unserer Förderprodukte", so Dr. Bräunig.

Das aktuelle Globaldarlehen ist bereits der vierte Vertrag zwischen beiden Instituten. Erstmals wurde im Jahr 2002 ein Globaldarlehensvertrag abgeschlossen; zusammen mit der aktuellen Transaktion beläuft sich das Volumen in diesem Geschäftsbereich auf rd. 2,8 Milliarden Euro. Damit gehört die Commerzbank zu einem der wichtigsten Geschäftspartner der KfW beim Abschluss von Globaldarlehen.

Nathalie Drücke | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.kfw.de

Weitere Berichte zu: Globaldarlehen Mittelstandsfinanzierung Verzinsung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Rückgang, aber noch keine Tendenzwende
21.11.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IMK-Konjunkturindikator: Praktisch keine Rezessionsgefahr, Wirtschaft auf stabilem Aufschwungpfad
15.11.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

IfBB bei 12th European Bioplastics Conference mit dabei: neue Marktzahlen, neue Forschungsthemen

22.11.2017 | Veranstaltungen

Zahnimplantate: Forschungsergebnisse und ihre Konsequenzen – 31. Kongress der DGI

22.11.2017 | Veranstaltungen

Tagung widmet sich dem Thema Autonomes Fahren

21.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bakterien als Schrittmacher des Darms

22.11.2017 | Biowissenschaften Chemie

Ozeanversauerung schädigt Miesmuscheln im Frühstadium

22.11.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die gefrorenen Küsten der Arktis: Ein Lebensraum schmilzt davon

22.11.2017 | Geowissenschaften