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Gemeinsam neue Organisationsformen für Regierung und Verwaltung auf IT-Basis erproben

08.05.2007
Die Hochschule Wismar und das Institute for eGovernment (IfG.CC), An-Institut der Universität Potsdam, haben im April eine auf fünf Jahre ausgelegte Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Ziel der Wissenschaftler aus Wismar und Potsdam ist es, auf den Erfahrungen aus internationalen Projekten und dem derzeit laufenden gemeinsamen INTERREG-Projekt ASAP aufbauend die Zusammenarbeit zu vertiefen.

Dazu gehört auch der Austausch von wissenschaftlichem Personal und Studenten zwischen den beiden Institutionen.

Gegenstand der Kooperation ist die Zusammenarbeit im Bereich der Lehre und die Durchführung von Forschungsprojekten, die insbesondere den Ostseeraum betreffen. Die Hochschule Wismar, die im nächsten Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiern wird, bringt in die Kooperation insbesondere Wissen und Forschungserfahrung auf dem Gebiet der Wirtschaftsinformatik ein. Das Potsdamer Institute for eGovernment wurde 2002 als "eGovernment Competence Center", also einem Kompetenzzentrum für elektronische Verwaltungsstrukturen, an der Universität Potsdam gegründet. Seine Mitarbeiter verfügen insbesondere über Erfahrungen in der Forschung auf den Gebieten von eGovernment- und typischer Informatik im Verwaltungsbereich.

"Beide Institutionen besitzen langjährige Erfahrungen in der erfolgreichen Bearbeitung von internationalen Forschungsprojekten und arbeiten zurzeit gemeinsam im INTERREG-Projekt "ASAP" zusammen. Dieses widmet sich der Verbesserung der Verwaltungsstrukturen im ländlichen Raum. Es ist geplant, sich zukünftig gemeinsam an EU-Projekten im Ostseeraum zu beteiligen", so Dr. Tino Schuppan, Direktor des IfG.CC. Insbesondere sollen dabei neue Organisationsformen auf IT-Basis erprobt werden. "Wir sind momentan dabei, die Rolle der Hochschule Wismar im Bereich der Regionalentwicklung zu verstärken. Daher hat für uns die strategische Zusammenarbeit mit dem IfG.CC in Potsdam einen hohen Stellenwert. Denn durch die Kooperation bietet sich die Möglichkeit, die Kompetenzen des IfG.CC im Bereich eGovernment zu nutzen", so Prof. Dr. Gunnar Prause, Prodekan an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Wismar. Gerade für Mecklenburg-Vorpommern und die neuen EU-Mitgliedsländer, für die das Thema der IT-Nutzung im ländlichen Raum eine besondere Bedeutung besitzt, eröffnen die eGovernment-Erfahrungen des IfG.CC eine Vielzahl von neuen Projekt- und Forschungsmöglichkeiten.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an Prof. Dr. Gunnar Prause,
Tel.: (03841) 753 297 bzw. E-Mail: g.prause@wi.hs-wismar.de.

Kerstin Baldauf | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-wismar.de

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