Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovationsfähigkeit des Unternehmens kostenlos testen

27.04.2007
Seit April 2007 können Unternehmen ihre Innovationsfähigkeit online kostenlos testen. Das Fraunhofer IAO stellt dazu in Kooperation mit dem Fraunhofer ISI das neue Analyseinstrument "InnoScore" zur Verfügung.

Neue, Erfolg versprechende Ideen schnell in Innovationen umzusetzen, ist der wichtigste Hebel für Unternehmen, um Wachstum und Profitabilität zu steigern. Dazu müssen individuelle Verbesserungspotenziale identifiziert und die Innovationsfähigkeit gezielt und systematisch erhöht werden. Um dies zu erreichen, benötigen kleine und mittelständische Unternehmen eine einfache und schnell anwendbare Methode.

Unter der Leitung des Fraunhofer IAO wurde im Projekt InnoKMU ein Verfahren entwickelt, mit dem kleine und mittelständische Unternehmen ihre Innovationsfähigkeit bewerten und steigern können. Mit dieser Methode wird die Innovationsfähigkeit des Unternehmens standardisiert beurteilt, im Sinne eines Innovationsratings. Zusätzlich erhält jeder Teilnehmer einen Vergleich zu anderen Unternehmen und konkrete Verbesserungsvorschläge. InnoKMU wurde vom BMBF gefördert und vom Forschungszentrum Karlsruhe betreut.

Seit April 2007 können Unternehmen dieses Werkzeug kostenlos nutzen. Unter www.innoscore.de steht das Analyseinstrument online zur Verfügung. Teil der Analyse sind 58 Fragen aus allen relevanten Bereichen des Innovationsmanagements. Anhand dieser Fragen lässt sich die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens bewerten. Das Ergebnis folgt unmittelbar in Form eines Berichts. Er liefert eine ausführliche individuelle Stärken/Schwächen-Analyse mit konkreten Verbesserungsvorschlägen. Die Analyse erfolgt auf Basis umfangreicher empirischer Daten.

Zur ganzheitlichen Untersuchung werden zusätzlich zwei sich ergänzende Module bereitgestellt: Die Innovationskenngrößen und der InnoScore. Die Innovationskenngrößen messen, welche Aufwendungen im Unternehmen für Innovation anfallen und welche Ergebnisse mit den Innovationsaktivitäten erzielt werden. Als Vergleichsbasis liegen umfangreiche emprirische Daten aus der Erhebung "Modernisierung der Produktion" bzw. aus der Erhebung "Mannheimer Innovationspanel" vor. Der InnoScore gibt an, wie gut die Erfolgsfaktoren ausgeprägt sind, die den Innovationsprozesses in dem Unternehmen begleiten. Zum Vergleich dienen hier Daten besonders innovativer Mitgliedsunternehmen des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer) und des ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie).

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Alexander Slama
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon: +49 (0) 7 11/9 70-20 33, Fax: +49 (0) 7 11/9 70-22 99
E-Mail: alexander.slama@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | idw
Weitere Informationen:
http://www.innoscore.de

Weitere Berichte zu: Analyseinstrument InnoKMU Innovationsfähigkeit

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitsmarkt bleibt im Aufwind
27.04.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

nachricht Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland
25.04.2017 | Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie