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IFO-Schwäche - Konjunkturszenario gerät nicht ins Wanken

23.02.2007
Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat im Februar erneut leicht nachgegeben.

Der Index sank auf 107,0 Punkte gegenüber 107,9 im Januar. Einzelhändler verzeichneten aktuell eine deutlich schwächere Nachfrage, erwarten aber eine Belebung für die kommenden sechs Monate. Unternehmen außerhalb des Einzelhandels sind für die nächsten Monate nicht mehr ganz so zuversichtlich wie zuvor.

Carsten Klude, Chefvolkswirt von MM Warburg, sieht das positive Konjunkturszenario dennoch nicht gefährdet. Die abschmelzenden Margen durch die Mehrwertsteuererhöhung dürften sich mit den Rekordergebnissen der Unternehmen verdauen lassen. Für das Gesamtjahr 2007 hält der Experte trotz der leichten ifo Eintrübung an einer Wachstumsrate von über zwei Prozent für Deutschland fest.

Sehr positiv werde sich die Entwicklung der Weltwirtschaft auswirken. Dabei hob der Konjunkturprognostiker insbesondere den steigenden Einfluss von Schwellenländern wie China, Indien und Russland hervor. Die Steigerungsraten zeigen einen immer wichtigeren Einfluss dieser Handelspartner. Ausgehend von einem Soft-Landing Szenario für die USA werde Deutschland von dieser Dynamik profitieren.

Jörg Forthmann | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.faktenkontor.de

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