Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wellness als Triebkraft für Wachstum und Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft

24.01.2007
"Zukunftsmarkt Gesundheit" im Mittelpunkt des 1. Deutschen Medical Wellness Kongresses in der Messe Berlin 24./25. Januar

Im Gesundheitssektor sind turbulente Umbrüche und Erneuerungen in vollem Gange - unstrittig aber ist, dass hieraus eine gestärkte und gewachsene Gesundheitsbranche hervorgehen wird. Der Megatrend Wellness - vom Jogging-Schuh über Aerobic-Kurs und Rückenschule bis zum Bio-Salat - selbst finanziert und von den Krankenkassen nur zögerlich mit Prävention und Reha unterstützt, ist eine der wesentlichen Triebkräfte der positiven Entwicklung.

Ca. 1 bis 1,2 Millionen Menschen finden heute durch Wellness Arbeit, die Branche setzt im Jahr rund 73 Milliarden Euro um. Darauf wies PD Dr. Josef Hilbert, Chef des Forschungsschwerpunkts Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität am Institut Arbeit und Technik (IAT) der Fachhochschule Gelsenkirchen heute (24. Januar 2007) bei der Eröffnung des 1. Deutschen Medical Wellness Kongresses in Berlin hin.

Im Gesundheitssektor in Deutschland arbeiten heute ca. 4,5 Millionen Menschen. Nach aktuellen Prognosen können in den nächsten 15 bis 20 Jahren weitere 600.000 bis 800.000 Arbeitsplätze entstehen. Die größte Triebkraft für die Gesundheitsbranche ist die wachsende Zahl älterer Menschen mit ihrem steigenden Bedarf an gesundheitsbezogenen Dienstleistungen. Deutlich positive Akzente sind aber auch in all denjenigen Bereichen zu erwarten, die heute unter den Stichworten "Wellness" oder "Medical Wellness" zusammengefasst werden. Die längst erforderliche Abgrenzung zwischen "passiver" Wellness für Beauty und Körperpflege und aktiver "medical Wellness" mit eng auf die Gesundheit bezogenen Angeboten für Bewegung und gesunde Ernährung ist ein zentrales Thema des Kongresses. Seriöse, medizin-wissenschaftlich fundierte Angebote sind von reinen "Wohlfühlangeboten" exakt zu trennen.

... mehr zu:
»Gesundheitswirtschaft

Bei der "medical Wellness" geht es nicht nur um gesunde Lebensweise, sondern um die gezielte Vorbeugung, Heilung und Nachbehandlung von Erkrankungen durch Veränderung des Lebensstils. Zur Zielgruppe gehören Menschen mit Rückenbeschwerden, rheumatischen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht, Nikotinsucht, aber auch all jene, die unter stressbedingten Beschwerden und Störungen leiden. Größter Teilbereich der Branche ist die Sparte Sport und Fitness, gefolgt von der (selbstfinanzierten) Gesundheit sowie der Ernährung.

Unter der Leitung von BioCon Valley als der Life Science Initiative des Landes Mecklenburg-Vorpommern wird der Kongress durch eine Vielzahl von Bundes- sowie Landesverbänden und Institutionen aus der Gesundheits-, Tourismus- und Freizeitbranche gestaltet. Offizielle Mitveranstalter sind das Institut Arbeit und Technik (IAT/Gelsenkirchen), der Deutsche Medical Wellness Verband e. V. (DMWV e. V.) und der Deutsche Wellness Verband e. V. Neben der Präsentation von Angeboten und Projekten am Medical Wellness-Markt ist ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt des Kongresses die Frage der Qualitätssicherung für Medical-Wellness-Angebote.

Autorin: Claudia Braczko

Für weitere Fragen steht Ihnen zur Verfügung:
PD Dr. Josef Hilbert, Durchwahl: 0209/1707-120, E-Mail: hilbert@iatge.de
Institut Arbeit und Technik
Munscheidstraße 14
45886 Gelsenkirchen
Tel.: +49-209/1707-176
Fax: +49-209/1707-110
E-Mail: braczko@iatge.de
info@iatge.de

Claudia Braczko | idw
Weitere Informationen:
http://www.iatge.de

Weitere Berichte zu: Gesundheitswirtschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Rückgang, aber noch keine Tendenzwende
21.11.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IMK-Konjunkturindikator: Praktisch keine Rezessionsgefahr, Wirtschaft auf stabilem Aufschwungpfad
15.11.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

IfBB bei 12th European Bioplastics Conference mit dabei: neue Marktzahlen, neue Forschungsthemen

22.11.2017 | Veranstaltungen

Zahnimplantate: Forschungsergebnisse und ihre Konsequenzen – 31. Kongress der DGI

22.11.2017 | Veranstaltungen

Tagung widmet sich dem Thema Autonomes Fahren

21.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bakterien als Schrittmacher des Darms

22.11.2017 | Biowissenschaften Chemie

Ozeanversauerung schädigt Miesmuscheln im Frühstadium

22.11.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die gefrorenen Küsten der Arktis: Ein Lebensraum schmilzt davon

22.11.2017 | Geowissenschaften