Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

KfW Mittelstandsbank testet Pilotprojekt für Gründer in der Region Köln-Bonn

05.01.2007
Erstmals Prüfung und Entscheidung durch die KfW vor Antragstellung bei der Hausbank

Für Gründer in mehreren Städten und Kreisen im südlichen Nordrhein-Westfalen - in Köln, Bonn, Leverkusen, im Rhein-Sieg-Kreis, dem Rhein-Erft-Kreis, dem Rheinisch-Bergischen Kreis und dem Oberbergischen Kreis - bietet die KfW Mittelstandsbank ab 1.Januar 2007 ein besonderes Angebot: Sie können sich mit ihrem Vorhaben direkt an die Förderbank wenden, die das Konzept prüft, ein persönliches Gespräch mit ihnen führt und dann eine verbindliche Entscheidung über die Mitfinanzierung des Vorhabens trifft.

Erst danach sucht der Kunde sich eine Hausbank als zusätzlichen Finanzierungspartner. Das Angebot gilt nur für Existenzgründer und Jungunternehmer bis zwei Jahre nach ihrer Gründung, deren Investitionsvorhaben sich für eine Finanzierung im Programm "ERP-Kapital für Gründung", einem Nachrangdarlehen, für das keine Sicherheiten nötig sind, eignet.

Durch diese "Entscheidung vor Antrag" ("EvA") will die KfW Mittelstandsbank Gründer wie auch Hausbank in eine bessere Ausgangssituation bei der Kreditverhandlung setzen: Der Gründer ist, nach Beratung und Prüfung durch die KfW Mittelstandsbank, bestens vorbereitet. Die Hausbank hat ihrerseits die Gewissheit, dass die KfW Mittelstandsbank das Projekt für förderfähig hält. Das Pilotvorhaben ist auf das Jahr 2007 begrenzt.

... mehr zu:
»ERP-Kapital

Der Zugang zum Pilotprogramm "EvA": - Voraussetzung: Gründer und junge Unternehmer, deren Investitionsort in den Pilotregionen liegt - Anruf beim Infocenter der KfW Mittelstandsbank: 01801-241124 - Prüfung, ob das Programm ERP-Kapital für Gründung für die geplante Finanzierung geeignet ist - Einsendung der Unterlagen (u.a. Gründungskonzept, Umsatz- und Ertragsvorschau, Lebenslauf) an die KfW Mittelstandsbank - Persönliches Gespräch bei der KfW Mittelstandsbank - Antragstellung auf Vorabentscheidung durch den Gründer - Entscheidung der KfW Mittelstandsbank über Kreditantrag - Bei positiver Entscheidung: Suche des Kunden nach einer Hausbank

Die wichtigsten Fakten zum ERP-Kapital für Gründer:

- Gefördert werden Existenzgründer und Jungunternehmer bis zwei Jahre nach Gründung

- Vorhandene Eigenmittel (15 %) können auf bis zu 40 % des Finanzierungsbedarfs aufgestockt werden.

- Kreditbetrag: max. 500.000 EUR; für Vorabzusagen: max. 125.000 EUR

- Laufzeit 15 Jahre, davon 7 tilgungsfreie Anlaufjahre

- Haftungsfreistellung der Hausbank: 100 %

- Nachrangdarlehen, daher ohne Sicherheiten

Die KfW Mittelstandsbank fördert Gründer, Wachstumsunternehmer und etablierte Mittelständler mit maßgeschneiderten Krediten für ihre Investitionen. Im Jahr 2005 reichte sie Fördermittel in Höhe von 15,5 Mrd. EUR aus. Neben der KfW Mittelstandsbank gehören zur KfW Bankengruppe auch die KfW Entwicklungsbank (Förderung der Entwicklungszusammenarbeit), KfW Förderbank (Förderung von u.a. Wohneigentum, energ. Sanierungen, Bildung), KfW IPEX-Bank (Finanzierung von Exporten und Projekten weltweit).

Service: Interessierte Gründer finden detaillierte Informationen auf der Homepage der KfW Mittelstandsbank: www.kfw-mittelstandsbank.de oder beim Infocenter der KfW Mittelstandsbank: 01801-241124.

Sonja Höpfner | KfW
Weitere Informationen:
http://www.kfw.de
http://www.kfw-mittelstandsbank.de

Weitere Berichte zu: ERP-Kapital

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitsmarkt bleibt im Aufwind
27.04.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

nachricht Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland
25.04.2017 | Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

VLC 200 GT von EMAG: Neue passgenaue Dreh-Schleif-Lösung für die Bearbeitung von Pkw-Getrieberädern

27.04.2017 | Maschinenbau

Induktive Lötprozesse von eldec: Schneller, präziser und sparsamer verlöten

27.04.2017 | Maschinenbau

Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

27.04.2017 | Informationstechnologie