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Fit für Innovationen

19.12.2006
Ein gemeinsames Projekt der Syddansk Universität und der Universität Flensburg soll der Wirtschaft in der deutsch-dänischen Grenzregion zu Gute kommen.

"Bildung, Kreativität und Innovation - fachdidaktische Bildungs- und Beratungsmodule zur Steigerung der Innovationsfähigkeit von Unternehmen in der Grenzregion", lautet der Titel des Projekts. Gefördert wird es mit insgesamt 292.000 Euro von der Europäischen Union aus dem Programm INTERREG III A. Auf deutscher Seite ist Prof. Dr. Carsten Dreher, Innovationsforschung und Innovationsmanagement, für den Aufbau verantwortlich.

Innovation beschreibt die Einführung von Neuem; die Verwirklichung neuer Ideen oder Verfahren. Bleiben Innovationen aus, könnte dieser Mangel einem Unternehmen die Zukunft rauben. Neue Ideen aber müssen erarbeitet werden - was ein Unternehmen innovativ macht, erklärt Dr. Carsten Dreher, Professor für Innovationsmanagement an der Universität Flensburg: "Ob ein Betrieb innovativ ist, hängt ab von der gewählten Strategie, dem Informationsfluss innerhalb des Betriebes, der Organisation und davon, welche und wie viele Außenkontakte man hat. Natürlich kann man auch mit alten Ideen Geld verdienen. Doch wer als Erster seine Leistungsfähigkeit weiterentwickelt, hat auf dem Markt die besseren Karten."

An vielen Stellschrauben kann also gedreht werden, damit ein Unternehmen floriert und dabei wollen Prof. Dr. Carsten Dreher und sein Team helfen. Dreher, der auch an der Syddansk Universitet in Sønderborg unterrichtet, erklärt, was deutschen und dänischen Firmen in der Grenzregionen angeboten werden soll: "Wir bieten Unternehmen so genannte Innovations-Audits an. Teams von Studierenden der Wirtschaftswissenschaften gehen, wenn ein Betrieb ein Innovations-Audit anfordert, durch das Unternehmen und arbeiten nach einer Checkliste dessen einzelne Bereiche ab. Diese Checkliste wird sowohl auf dänischer als auch auf deutscher Seite in den nächsten Monaten erarbeitet.

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"Mit den gewonnen Informationen können Schwachpunkte innerhalb eines Betriebes erkannt werden. Mit Hilfe dieses wissenschaftlichen Werkzeuges können wir den verantwortlichen Managern sagen, wo es hapert und was sie ändern können", so Prof. Dr. Dreher. Die gewonnenen Daten werden vertraulich behandelt. Im Vordergrund stünden die internen Prozesse, so Dreher, technische Details der Produkte stünden nicht im Vordergrund.

Das Projekt ist zunächst auf zwei Jahre angelegt, zwei Doktorandenstellen konnten geschaffen werden - eine Stelle wird in Dänemark, die andere in Deutschland beheimatet sein. Auf deutscher Seite ist die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Flensburg Partner. Nach einer ersten Vorlaufphase, in der der wissenschaftliche Rahmen des Projektes abgesteckt und die Beratungsmodule erarbeitet werden, soll in der zweiten Phase den Betrieben die Innovationsüberprüfung und -beratung angeboten werden.

Kontakt:
Prof. Dr. Carsten Dreher, Institut für Internationales Management, Telefon: 0049 461 805 2645, E-Mail: carsten.dreher@uni-flensburg.de; Syddansk Universitet - Mads Clausen Institutet, Sønderborg, Tel.: 0045 6550 1230, E-mail: dreher@mci.sdu.dk

Dr. Helge Möller, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Universität Flensburg, Tel.: 0461 - 14 44 916, E-mail: presse@uni-flensburg.de

Dr. Helge Möller | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-flensburg.de/

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