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IKB und KfW schließen Transaktion über 2,4 Mrd. EUR im Rahmen der Verbriefungsplattform PROMISE ab

13.12.2006
Mit der Transaktion PROMISE-I Mobility 2006-1 haben IKB Deutsche Industriebank AG und KfW Bankengruppe Mittelstandskredite mit einem Volumen von 2,4 Mrd. EUR verbrieft.

Die Transaktion wurde gestern abgeschlossen. Dabei handelt es sich um eine synthetische Verbriefung, d. h. dass die IKB die Kredite auf der Bilanz behält und die Kundenbeziehungen uneingeschränkt fortsetzt.

PROMISE-I Mobility 2006-1 ist die sechste gemeinsame Transaktion von IKB und KfW. Damit setzt die IKB ihre Strategie fort, ihr Kreditportfolio aus Bestands- und Neugeschäft aktiv zu managen. Die Bank entlastet ihr regulatorisches und ökonomisches Eigenkapital und verschafft sich so Raum für neues Mittelstands-Kreditgeschäft.

Insgesamt 946 Darlehen von 614 mittelständischen Unternehmen bilden das Portfolio von PROMISE-I Mobility 2006-1. Die Laufzeit der Einzeldarlehen beträgt maximal 8 Jahre. Die KfW übernimmt das Ausfallrisiko des zugrunde liegenden Kreditportfolios der IKB und platziert dieses Risiko am Kapitalmarkt weiter.

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Arrangeur der Transaktion ist die Deutsche Bank AG, unter deren Federführung die Ausplatzierung am internationalen Kapital- und Swapmarkt durchgeführt wird. Die Bewertung der emittierten Credit Linked Notes (CLNs) erfolgt durch die beiden Ratingagenturen Moody's und Fitch. Das Pricing der Transaktion erfolgte am 24. November 2006.

PROMISE-I Mobility 2006-1 ist die erste gemeinsame Verbriefungstransaktion von IKB und KfW, die eine deutsche Zweckgesellschaft als Emittentin der CLNs nutzt. Die Struktur trägt damit auch zur Stärkung des Finanzplatzes Deutschland bei.

IKB und KfW hatten Ende 2000 das erste Mittelstandsportfolio der IKB über die PROMISE-Plattform platziert. Insgesamt hat die IKB über KfW-Verbriefungsplattformen ein Nominal-Volumen von 11,8 Mrd. EUR platziert.

Mit dieser Transaktion beschließt die KfW für dieses Jahr ihre Verbriefungsaktivitäten von Mittelstandskrediten. Das Gesamtvolumen der in 2006 durchgeführten Transaktionen zur Verbriefung von Risiken aus Mittelstandskrediten beträgt rund 10 Mrd. EUR; dies ist der höchste Jahreswert seit Auflegung der Verbriefungsplattform im Jahr 2000.

Die IKB Deutsche Industriebank ist die führende Spezialbank für langfristige Unternehmensfinanzierung in Deutschland. Zielgruppen sind der innovative und wachstumsstarke Mittelstand, gewerbliche Immobilieninvestoren sowie ausländische Unternehmen und Projektpartner. Mit einer Bilanzsumme von rund 50 Mrd. EUR und 1.700 Mitarbeitern an 12 nationalen und internationalen Standorten besitzt die Bank selbst mittelständische Strukturen. Die IKB ist im MDAX gelistet, ISIN: DE 0008063306. Größter Aktionär ist mit 38 % die KfW Bankengruppe, mit der die IKB eine strategische Partnerschaft verbindet.

Die KfW Bankengruppe gibt weltweit Impulse für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Durch die Vergabe langfristiger, zinsgünstiger Darlehen fördert die KfW Bankengruppe unter anderem die mittelständische Wirtschaft und Existenzgründer. Darüber hinaus fördert die Bank Innovationen und den Markt für Beteiligungskapital und unterstützt den Umweltschutz und den Ausbau der kommunalen Infrastruktur. Mit ihren Verbriefungsplattformen bietet die KfW den Banken die Möglichkeit, Kreditrisiken über eine hochstandardisierte Plattform zu verbriefen.

Durch die damit verbundene Eigenkapitalentlastung erhalten die Banken neuen Spielraum für die Vergabe von Darlehen. Die beiden Verbriefungsplattformen der KfW für Mittelstandskredite (PROMISE) und Wohnungsbaukredite (PROVIDE) wurden in den Jahren 2000 und 2001 eingerichtet. Die Rolle der KfW Bankengruppe beschränkt sich nicht nur auf die Finanzierung von Investitionen in Deutschland. Die Bank engagiert sich ebenso in den Bereichen Export- und Projektfinanzierung, Förderung von Entwicklungsländern sowie Beratung und andere Dienstleistungen.

Nathalie Drücke | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.kfw.de/DE_Home/Presse/press_live.jsp
http://www.kfw.de
http://www.ikb.de

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