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Ausbildungspakt auf gutem Weg

30.11.2006
Zahl der unversorgten Paktbewerber knapp über Vorjahresniveau Abbau jedoch stärker als im Vorjahr

Gemeinsame Pressemitteilung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der Bundesagentur für Arbeit

Die Partner des Nationalen Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland und die Bundesagentur für Arbeit (BA) geben als Zwischenbilanz zur Nachvermittlungsaktion 2006 die folgende gemeinsame Einschätzung ab:

Bis Mitte November 2006 haben 21.600 der insgesamt 49.500 unversorgten Jugendlichen vom 30. September 2006 eine Ausbildung, eine Qualifizierungsmaßnahme oder eine anderweitige Alternative begonnen. Die Zahl der im November noch nicht vermittelten Paktbewerber liegt damit um 4.100 über den Vergleichsdaten des Vorjahres, konnte jedoch um 43,7 Prozent und daher stärker als im vergangenen Jahr gesenkt werden (2005: 41,2 Prozent).

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Von den im Oktober und November versorgten Bewerbern haben 6.000 (28 Prozent) eine betriebliche Ausbildung aufgenommen, deutlich mehr als im Vorjahr (2005: 24 Prozent). Weitere 4.500 (21 Prozent) haben eine Einstiegsqualifizierung oder eine Berufsvorbreitende Bildungsmaßnahme begonnen. Da die Vermittlung in die Einstiegsqualifizierung schwerpunktmäßig erst während der Nachvermittlung beginnt und die Aktivitäten fortdauern, wird die Zahl der Einmündungen bis Jahresende noch deutlich zunehmen. Insgesamt können 40.000 (bisher: 25.000) Teilnehmer gefördert werden. Fast ein Drittel der nicht mehr unvermittelt gemeldeten Bewerber haben entweder nicht auf die Einladung zur Nachvermittlung reagiert oder es lagen keine Angaben zu ihrem Verbleib vor.

Auch der Anstieg der bei den Kammern eingetragenen Ausbildungsverträge bestätigt einen positiven Trend: Bis Ende Oktober 2006 wurden bei den Industrie- und Handelskammern knapp 324.000 Ausbildungsverträge registriert, das ist ein Zuwachs von 14.700 (+ 4,5 Prozent) gegenüber 2005. Bei den Handwerkskammern wurden im gleichen Zeitraum knapp 161.800 Neueintragungen gemeldet, dies entspricht einem Zuwachs von 4.300 (+ 2,7 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt stieg die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge in Handwerk, Industrie und Handel um 19.000 (+ 3,9 Prozent) auf 485.700 an.

Die gemeinsamen Anstrengungen von Betrieben, Kammern, Verbänden und den Agenturen für Arbeit haben dieses Ergebnis möglich gemacht. Das Ziel des Ausbildungspaktes, jedem ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen Jugendlichen ein Ausbildungs- oder Qualifizierungsangebot zu unterbreiten, wird auch 2006 erreicht. Den Betrieben und allen, die sich für die Ausbildung und die Jugendlichen engagieren, gebührt dafür Dank und Anerkennung! Die Paktpartner appellieren an alle Verantwortlichen, in ihrem Engagement nicht nachzulassen und Jugendlichen eine Chance für einen erfolgreichen Berufseinstieg zu geben. Die Jugendlichen sind aufgerufen, diese Chancen zu nutzen.

Informationen zum Hörfunkservice der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter www.ba-audio.de.

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.ba-audio.de
http://www.arbeitsagentur.de

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