Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erneuerbare Energien: Erster Fonds setzt auf indische Windenergie

28.11.2006
Investoren nutzen Zuwachsraten von 190 Prozent bis 2011/2012

Private Kapitalgeber in Deutschland erhalten ab sofort die Möglichkeit, in den Wachstumsmarkt Indien zu investieren. Vor dem Hintergrund eines Joint Ventures beteiligt sich erstmals die deutsche IndiaVest Windpower I GmbH + Co. KG am indischen Windenergie-Unternehmen J Wind Power Limited, New Delhi. Die Startinvestition in 24 Windenergieanlagen mit einer Gesamtnennleistung von 39,6 Megawatt soll in naher Zukunft auf 165 Megawatt aufgestockt werden. Angeboten wird die Beteiligungsoption vom Hamburger Emissionshaus ProVestor Internationale Anlagen GmbH + Co. KG.

"Die IndiaVest Windpower I GmbH + Co. KG plant, ein Kapital von 14,7 Mio. Euro einzuwerben, wobei der Platzierungszeitraum für private Investoren bis Mitte 2007 angesetzt ist", betont Leo J. Heinl, Geschäftsführer der ProVestor Internationale Anlagen GmbH + Co. KG, im Gespräch mit pressetext. Der Fondsexperte weist darauf hin, dass sich Investitionen in Indien im Bereich regenerativer (Wind-)Energien überdurchschnittlich rentieren werden, was in Deutschland nicht möglich sei. Daher ermögliche eine längerfristige Kooperation mit indischen Partnern lukrative Ergebnisse. Potenzielle Anleger können demnach ab 5.000 Euro (zuzüglich fünf Prozent Agio) Beteiligungen eingehen. Nach der Kapitalrückführung prognostiziert man bereits jetzt ein durchschnittliches jährliches Anlageergebnis von 11,2 Prozent. Außerdem strebe man nach ersten Gehversuchen mit der IndiaVest Windpower I GmbH + Co. KG die Gründung und zeitgleiche Vorziehung der IndiaVest Windpower II GmbH + Co. KG an.

Die erfolgreiche Investitionsmöglichkeit in Indien ergibt sich vor dem Hintergrund von über acht Prozent jährlichen Wachstumsraten. In diesem "Wirtschaftswunderland" des 21. Jahrhunderts verlangt der geplante Industrieausbau einen entsprechend hohen Energiebedarf. Allein in den letzten zehn Jahren verdoppelte sich der indische Stromverbrauch, so dass laut indischer Regierung bis 2012 eine installierte Gesamtleistung von 212.000 Megawatt (heute: rund 12.000 Megawatt) nötig sein wird, um den gesamten Energiebedarf abdecken zu können. Geplant ist deshalb, bis 2030 von denen bislang dominierenden Ölimporten und damit verbundenen Weltmarktpreisen unabhängig zu werden. Erneuerbare Energienquellen stehen demnach im Zentrum der langfristigen Bemühungen, wobei Indien laut "Klimaschutz-Index 2007" in Sachen Klimaschutz in der Spitzengruppe der ersten zehn Länder wieder zu finden ist. Besonders stark gefördert wird die indische Windenergie: Allein in diesem Bereich geht das indische Ministerium für erneuerbare Energien von einem Windenergie-Zuwachs von 190 Prozent für die Zeit bis 2011/2012 aus.

Florian Fügemann | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.indiavest.de
http://www.provestor.de

Weitere Berichte zu: Energiebedarf Megawatt Windenergie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index bleibt aufwärts gerichtet
20.07.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Frühwarninstrument zeigt „grün“ - IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr bleibt gering
19.07.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungen

Den Nachhaltigkeitskreis schließen: Lebensmittelschutz durch biobasierte Materialien

21.07.2017 | Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einblicke unter die Oberfläche des Mars

21.07.2017 | Geowissenschaften

Wegbereiter für Vitamin A in Reis

21.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten