Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Stipendien und Preise für begabte Studierende

23.01.2002


Unterzeichneten heute den Kooperationsvertrag: Prof. Dr. Dietmar Petzina, Rektor der RUB, links, und Dr. Ulrich Middelmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG ...


... sowie die Dekane der Fakultäten für Bauingenieurwesen, Prof. Dr. Peter Svejda, links, und für Wirtschaftswissenschaft, Prof. Dr. Hans Dirrigl.


Studierende aufgepasst: Die ThyssenKrupp AG vergibt Preise und Stipendien an begabte Studierende in Maschinenbau oder in Wirtschaftswissenschaft an der RUB. Heute besiegelten die Ruhr-Universität und die ThyssenKrupp AG eine entsprechende Zusammenarbeit, die zunächst für zwei Jahre gilt. Ziel ist, neben der Förderung qualifizierter Studierender auch Wissen und Erfahrungen auszutauschen, z. B. durch Vorträge und Weiterbildungsangebote.

Die ThyssenKrupp AG und die Ruhr-Universität Bochum haben heute eine intensive Zusammenarbeit auf den Gebieten der Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften vereinbart. Ziel der Vereinbarung ist es, qualifizierte Studierende zu fördern und die Weiterbildung und Lehre, die internationale Zusammenarbeit sowie den Austausch von wissenschaftlichen Ergebnissen zu vertiefen. Zu diesem Zweck unterzeichneten Dr. Ulrich Middelmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG, und Professor Dr. Dietmar Petzina, Rektor der RUB, heute in Bochum einen Kooperationsvertrag.

Studierende fördern

Gezielt sollen insbesondere qualifizierte Studierende der Fächer Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaft gefördert werden. Hierfür stellt ThyssenKrupp im Rahmen der konzerneigenen Studienförderung drei Stipendien für besonders geeignete Studierende an der RUB bereit. Die ausgewählten Studenten erhalten eine monatliche finanzielle Förderung für das Studium und nehmen an Seminaren sowie an einem Mentorenprogramm teil. Zudem lobt der Konzern einen jährlichen "ThyssenKrupp Award" zur Prämierung der besten und schnellsten Zwischenprüfung in Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaft aus. Als Preis ist die Finanzierung eines attraktiven Auslandspraktikums bei einem ThyssenKrupp Unternehmen vorgesehen. Darüber hinaus können begabte Studenten bei ThyssenKrupp Praktika absolvieren und Studien- und Diplomarbeiten anfertigen.

Innovation unterstützen

Besonders gefördert werden sollen auch innovative Leistungen der Studierenden. So wird auf dem Gebiet der Werkstoffwissenschaften ein jährlicher "ThyssenKrupp Werkstoff-Innovationspreis" für besonders innovative Studien-, Diplom-, Doktorarbeiten oder Veröffentlichungen ausgeschrieben. Ein- bis zweimal jährlich werden herausragende Arbeiten auf diesem Gebiet mit bis zu 2.500 Euro prämiert. Mit diesem Preis soll die Attraktivität des Fachgebietes Werkstoffwissenschaft an der RUB gestärkt werden - ein Forschungsgebiet, das ebenso wie die Ingenieurwissenschaft insgesamt für einen Technologiekonzern wie ThyssenKrupp von großer Bedeutung ist.

Forschung und Entwicklung forcieren

Die Zusammenarbeit erstreckt sich ferner auf den Austausch über wissenschaftliche Themen. Insbesondere anwendungsorientierte Themen sowie aktuelle Projekte aus Forschung und Entwicklung stehen dabei im Mittelpunkt. Dabei gilt es, Themenfelder von gemeinsamem Interesse zu ermitteln, Informationen hierzu auszutauschen und gemeinsame Projekte zu definieren.

Ressourcen gemeinsam nutzen

ThyssenKrupp und die Ruhr-Universität Bochum wollen damit das Know-How von Universität und Konzern bündeln. Dabei ist ebenso an Vorträge von ThyssenKrupp Führungskräften in Lehrveranstaltungen gedacht wie auch an die Öffnung geeigneter Weiterbildungs-Angebote für Angehörige der Universität und des Unternehmens.

Wissensaustausch intensivieren

Insgesamt wollen beide Partner mit der Kooperation den Wissens- und Erfahrungsaustausch intensivieren. Um die Zusammenarbeit im Sinne beider Partner zu vertiefen und den gegenseitigen Austausch zu koordinieren, haben ThyssenKrupp und die Ruhr-Universität Bochum einen gemeinsamen Kooperationsausschuss eingesetzt. Dieser Ausschuss legt die Schwerpunkte der Zusammenarbeit jährlich fest. Die heute unterzeichnete Vereinbarung gilt zunächst zwei Jahre und verlängert sich jeweils um ein Jahr. Die Schirmherrschaft für die Kooperation übernimmt seitens ThyssenKrupp der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Ulrich Middelmann.

Weitere Informationen

Professor Dr.-Ing. Gerhard Wagner, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der RUB, IB 1/126, Tel. 0234/32-26722, Fax: 0234/32-14161, E-Mail: sekr@Imf.ruhr-uni-bochum.de

Kerstin Ney, Leiterin Managemententwicklung, Zentralbereich Führungskräfte, ThyssenKrupp AG, August-Thyssen-Str. 1, 40001 Düsseldorf, Tel. 0211/824-38272, Fax: 0234/824-38264, E-Mail:  ney@tk.thyssenkrupp.com

Dr. Josef König | idw

Weitere Berichte zu: Maschinenbau RUB Stipendium Wirtschaftswissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IMK-Indikator: Keine Rezessionsgefahr, keine Anzeichen für konjunkturelle Überhitzung
19.02.2018 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer auf Rekordstand
29.01.2018 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert

21.02.2018 | Messenachrichten

Mit grüner Chemie gegen Malaria

21.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro

21.02.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics