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Netzwerk der TechnologieAllianz - erfolgreicher und attraktiver Innovationsdienstleister für Hochschulen und Unternehmen

26.09.2006
Der Bundesverband der deutschen Technologie- und PatentVerwertungsAgenturen (PVA) meldet eine äußerst erfolgreiche Patentanmeldungs- und Lizenzvermittlungsarbeit seiner Mitglieder. Die Anzahl an Erfindungen und Patentanmeldungen bundesdeutscher Hochschulen konnte nachhaltig gesteigert und deutlich mehr Technologien einer industriellen Nutzung zugeführt werden.

Die erfolgreiche Verwertungsarbeit gelang dem Netzwerk durch den Ausbau und intensiven Betrieb einer flächendeckenden nationalen Patent- und Verwertungsinfrastruktur im Rahmen der bundesdeutschen Patentverwertungsoffensive. Diese wurde vor vier Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ins Leben gerufen. Seit März 2006 wird die Förderung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fortgeführt.

Seit Beginn der Patentverwertungsoffensive im Jahr 2002 wurden deutschlandweit über 7.500 Erfindungen an den Hochschulen gemeldet. Nach einer sorgfältigen Bewertung hinsichtlich Marktpotenzial und Patentfähigkeit durch die PatentVerwertungsAgenturen wurden die Erfolg versprechendsten Erfindungen zur Patentanmeldung eingereicht. Von den ca. 2.300 neu angemeldeten Patenten konnten bereits mehr als 500 in Verwertungsabschlüsse überführt werden.

Allein im Jahr 2005 reichten die PVA im Auftrage der Universitäten und Fachhochschulen 604 Erfindungen beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) ein. Damit reihen sich die deutschen Hochschulen laut DPMA-Angaben zusammen mit Unternehmen wie Siemens, Bosch oder DaimlerChrysler in die Top 10 der größten Patentanmelder ein.

Um die Technologien und Innovationen noch umfassender wirtschaftlich zu verwerten, haben die PatentVerwertungsAgenturen ein speziell auf die Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnittenes Angebot im Technologietransfer entwickelt: Mit dem "Technologietransfer über schutzrechtlich gesicherte Forschungsergebnisse" bieten sie der Wirtschaft patentierte und bereits auf ihre ökonomische Relevanz geprüfte Innovationen und Spitzentechnologien an. Das reduziert für die Unternehmen nicht nur das Risiko der Fehlentwicklung, sondern ermöglicht ihnen auch einen Vorsprung im Zeitwettbewerb um innovative Produkte sowie eine wirtschaftliche Vermarktung in Monopolstellung. Zudem eröffnen die PVA insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen einen ganz neuen Zugang zur Hochschulforschung, indem sie mit ihrer strukturierten Unternehmensansprache in gut der Hälfte aller Fälle den erstmaligen Kontakt zwischen Hochschule und Wirtschaft herstellen und so die Grundlage für zukünftige Kooperationen zwischen Forschung und Verwertung legen.

Über die TechnologieAllianz

Die TechnologieAllianz ist der Verband deutscher Technologie- und PatentVerwertungsAgenturen. 1994 von acht Forschungs- und Technologieeinrichtungen als Kooperationsverbund zur Verwertung von Technologien gegründet, führt das bundesweite Netzwerk seit 1999 die Rechtsform eines eingetragenen Vereins. Die 26 Mitglieder der TechnologieAllianz vertreten über 200 wissenschaftliche Einrichtungen mit mehr als 100.000 patentrelevanten Wissenschaftlern und erschließen den Unternehmen das gesamte Spektrum innovativer Forschungsergebnisse deutscher Hochschulen und außeruniversitärer Forschungsstätten. Kooperationen mit Partnerverbänden, wie dem Verband der Innovations- und Technologieberatungs-Organisationen Deutschlands VITO e.V., der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Management Systemen DQS oder dem in Brüssel ansässigen Verband der europäischen Wissenstransfereinrichtungen ProTon Europe dienen der Optimierung der Verwertungsinfrastruktur. Im Rahmen der Patentverwertungsoffensive wurden die Patent- und Verwertungsagenturen zwischen 2002 und 2006 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. Im März 2006 ging die Federführung des Projekts auf das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie über. Eine Auswahl von Technologieangeboten kann unter www.technologieallianz.de eingesehen beziehungsweise auf Nachfrage bei der TechnologieAllianz-Geschäftsstelle angefordert werden.

Laure Wolkers | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.technologieallianz.de

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