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Cockpit des erfolgreichen Managements

18.09.2006
Wie Rechnungswesen und Controlling von den Unternehmen der Region genutzt werden

Erfolgreiches Management von Unternehmen erfordert ein gut ausgebautes Rechnungswesen und Controlling. Wie Unternehmen im Großraum Trier - Saarland - Luxemburg diese Führungssysteme aufbauen und nutzen, untersuchen derzeit die Professoren Michael Keilus und Dominik Kramer an der Fachhochschule Trier. Forum "Rechnungswesen und Controlling" startet im September.

528 Unternehmen im Großraum Trier - Saarland - Luxemburg erhielten Anfang des Jahres einen Fragebogen. "Die an der Befragung mitwirkenden Unternehmen sind mit ihrem derzeitigen Rechnungswesen und Controlling zufrieden, es zeigen sich jedoch ungenutzte Potenziale vor allem in den Bereichen Kennzahlensysteme und Kontrollrechnungen", stellen Keilus und Kramer in ihrer Analyse abschließend fest.

Die Unternehmen der Region nutzen das Rechnungswesen und Controlling vornehmlich zur monatlichen Erfolgsermittlung und Erfolgsanalyse. Aufbauend erfolgt oft eine Erfolgskontrolle, welche zeitnah die Ursachen von Fehlentwicklungen aufdecken soll. Weitere Einsatzgebiete sind Jahresplanung und Budgetierung sowie der vielfältige Informationsaustausch zwischen internem und externem Rechnungswesen. Wert gelegt wird auf eine differenzierte Kostenerfassung sowie Kalkulation. Die genannten Informationswünsche schlagen sich in den angewandten Konzepten nieder.

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Potenzielle Schwachstellen zeigen sich in Abweichungen bei der Erfolgskontrolle und darin, dass die Erfolgskontrolle vornehmlich als Nachkalkulation genutzt wird. "Damit kann man leider nur feststellen, dass das Kind in den Brunnen gefallen ist", werten Keilus und Kramer. "Vorsorgliche Kontrolle setzt aber früher an, indem bereits frühzeitig die Kontrolle darauf ausgerichtet wird, ob das Kind vielleicht in den Brunnen fallen könnte." Das so genannte Feedforward-Konzept der Kontrolle bietet hier die Möglichkeit, frühzeitig gegenzusteuern, scheint aber bisher wenig verbreitet zu sein.

Für die Zukunft erwarten die Unternehmen eine zunehmende Bedeutung der Preiskalkulation sowie der Entscheidungsunterstützung in Vertrieb, Produktion und strategischem Management. Steuerungsrelevante Instrumente wie Deckungsbeitragsrechnungen sowie zukunftsorientierte Kennzahlensysteme sind jedoch vielfach noch nicht implementiert.

Professor Keilus und Professor Kramer beabsichtigen, den Informationsaustausch zwischen Fachhochschule und den Unternehmen in der Region zu verstärken. Hierzu wird mit den teilnehmenden Unternehmen das Forum "Rechnungswesen und Controlling" aufgebaut, dessen erste Sitzung am 22. September stattfinden wird. Die in diesem Rahmen stattfindenden Veranstaltungen sollen sich inhaltlich auf die bei den Unternehmen anstehenden Weiterentwicklungen sowie Innovationen des Rechnungswesens und Controlling konzentrieren.

Interessierte können über den Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Trier nähere Informationen erhalten.

Konstanze Kristina Jacob | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-trier.de

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