Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Maßgeschneidertes Studium für Unternehmensnachfolger

14.09.2006
Studierende der Betriebswirtschaft, die eine Unternehmensnachfolge nach dem Studium anstreben, können sich an der staatlich anerkannten, privaten Fachhochschule des Mittelstands (FHM) bereits studienbegleitend auf die Selbstständigkeit vorbereiten.

Ziel ist es, Studierende für die Unternehmerrolle zu begeistern und gleichzeitig systematisch zu qualifizieren. Das Juniorprogramm Unternehmensnachfolge ist eng mit dem regulären Studium verzahnt und in dieser Form in Deutschland einzigartig. Das Studium wird sowohl in Vollzeit als auch in berufsbegleitender Form angeboten und startet zweimal jährlich im Oktober und im Mai.

Jedes Jahr müssen in Deutschland rund 65.000 Unternehmen die Herausforderung eines Generationswechsels bewältigen. Betroffen sind vor allem mittelständische Familienunternehmen. In vielen Firmen ist die Nachfolgefrage jedoch nicht geklärt. Zudem kann der Übernahmeprozess an Fragen der Finanzierung, einer fehlenden Strategie oder aufgrund mangelnder Führungskompetenz scheitern. Auch die soziale Komponente, das Verhältnis zwischen Junior und Senior, spielt eine entscheidende Rolle. Dadurch ist eine erhebliche Anzahl von Arbeitsplätzen bedroht. Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Unternehmensnachfolge darf daher nicht unterschätzt werden.

Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) stellt sich seit ihrer Gründung aktiv der Frage der Unternehmensnachfolge im Mittelstand. Unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Krüger, Dekan des Fachbereichs Wirtschaft, hat die FHM auf dem Gebiet der Unternehmensnachfolge durch Forschung und Beratung ein hohes Maß an Kompetenz gewonnen. "Im richtigen Umgang mit der Elterngeneration, die das Unternehmen gegründet hat und mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die meist den Betrieb mit den Eltern zusammen aufgebaut haben, liegt ein Schlüssel zum Erfolg", so Prof. Dr. Wolfgang Krüger, Mitherausgeber des Buchs "Spitzenleistungen in Familienunternehmen". Diese Kompetenz möchte die Hochschule durch eine spezielle Unterstützung und gezielte Angebote an zukünftige Unternehmer weitergeben.

... mehr zu:
»Unternehmensnachfolge

Das Juniorprogramm Unternehmensnachfolge der FHM ist modular aufgebaut und besteht aus zwölf Bausteinen aus den Bereichen Persönlichkeit, Grundlagen der Unternehmensnachfolge, Strategie und Praxis. Neben Finanzierungsmodellen, erb- und steuerrechtlichen Aspekten sowie der Entwicklung eines strategischen Nachfolgeplans setzen sich die Studierenden unter anderem auch mit "weichen" Faktoren wie Rollenanforderungen und Rollenkonflikten auseinander und werden in der Weiterentwicklung ihrer unternehmerischen Kompetenz unterstützt. Der regelmäßig stattfindende Juniorenzirkel und die Praktikerkolloquien dienen der Begegnung mit Junioren, die bereits die Nachfolge erfolgreich gemeistert haben und einem Erfahrungsaustausch mit anderen Nachfolgekandidaten. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter http://www.fhm-bielefeld.de/nachfolge.html.

Pressekontakt:
Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
Ravensberger Str. 10 G
33602 Bielefeld
Vanessa K. Vieselmeier
- Presse-/Öffentlichkeitsarbeit -
Fon 05 21.9 66 55-222
Mail vieselmeier@fhm-mittelstand.de

Vanessa Vieselmeier | idw
Weitere Informationen:
http://www.fhm-mittelstand.de
http://www.fhm-bielefeld.de/nachfolge.html

Weitere Berichte zu: Unternehmensnachfolge

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Trotz Dämpfer auf gutem Niveau
25.04.2018 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index auf hohem Niveau deutlich rückläufig
24.04.2018 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Why we need erasable MRI scans

New technology could allow an MRI contrast agent to 'blink off,' helping doctors diagnose disease

Magnetic resonance imaging, or MRI, is a widely used medical tool for taking pictures of the insides of our body. One way to make MRI scans easier to read is...

Im Focus: Fraunhofer ISE und teamtechnik bringen leitfähiges Kleben für Siliciumsolarzellen zu Industriereife

Das Kleben der Zellverbinder von Hocheffizienz-Solarzellen im industriellen Maßstab ist laut dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und dem Anlagenhersteller teamtechnik marktreif. Als Ergebnis des gemeinsamen Forschungsprojekts »KleVer« ist die Klebetechnologie inzwischen so weit ausgereift, dass sie als alternative Verschaltungstechnologie zum weit verbreiteten Weichlöten angewendet werden kann. Durch die im Vergleich zum Löten wesentlich niedrigeren Prozesstemperaturen können vor allem temperatursensitive Hocheffizienzzellen schonend und materialsparend verschaltet werden.

Dabei ist der Durchsatz in der industriellen Produktion nur geringfügig niedriger als beim Verlöten der Zellen. Die Zuverlässigkeit der Klebeverbindung wurde...

Im Focus: BAM@Hannover Messe: Innovatives 3D-Druckverfahren für die Raumfahrt

Auf der Hannover Messe 2018 präsentiert die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), wie Astronauten in Zukunft Werkzeug oder Ersatzteile per 3D-Druck in der Schwerelosigkeit selbst herstellen können. So können Gewicht und damit auch Transportkosten für Weltraummissionen deutlich reduziert werden. Besucherinnen und Besucher können das innovative additive Fertigungsverfahren auf der Messe live erleben.

Pulverbasierte additive Fertigung unter Schwerelosigkeit heißt das Projekt, bei dem ein Bauteil durch Aufbringen von Pulverschichten und selektivem...

Im Focus: BAM@Hannover Messe: innovative 3D printing method for space flight

At the Hannover Messe 2018, the Bundesanstalt für Materialforschung und-prüfung (BAM) will show how, in the future, astronauts could produce their own tools or spare parts in zero gravity using 3D printing. This will reduce, weight and transport costs for space missions. Visitors can experience the innovative additive manufacturing process live at the fair.

Powder-based additive manufacturing in zero gravity is the name of the project in which a component is produced by applying metallic powder layers and then...

Im Focus: IWS-Ingenieure formen moderne Alu-Bauteile für zukünftige Flugzeuge

Mit Unterdruck zum Leichtbau-Flugzeug

Ingenieure des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) in Dresden haben in Kooperation mit Industriepartnern ein innovatives Verfahren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Konferenz zur Marktentwicklung von Gigabitnetzen in Deutschland

26.04.2018 | Veranstaltungen

infernum-Tag 2018: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

24.04.2018 | Veranstaltungen

Fraunhofer eröffnet Community zur Entwicklung von Anwendungen und Technologien für die Industrie 4.0

23.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Der lange Irrweg der ADP Ribosylierung

26.04.2018 | Biowissenschaften Chemie

Belle II misst die ersten Teilchenkollisionen

26.04.2018 | Physik Astronomie

Anzeichen einer Psychose zeigen sich in den Hirnwindungen

26.04.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics