Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsche Börse weitet Angebot bei der Verwaltung von Namensaktien weiter aus

16.01.2002


Joint-Venture mit australischem Unternehmen Computershare/ Gemeinschaftsunternehmen bietet Aktienregisterführung sowie weitere Dienstleistungen an

... mehr zu:
»Aktienregister »IAB »Namensaktie

Die Deutsche Börse baut ihre Dienstleistungen für die Verwaltung von Namensaktien weiter aus. Dazu wird die Deutsche Börse Systems AG, ein Tochterunternehmen der Deutsche Börse AG, ein Joint Venture mit der australischen Computershare Ltd., Abbotsford Victoria (Australien), gründen. Computershare ist der größte und weltweit tätige Anbieter von Dienstleitungen rund um die Führung von Aktienregistern. Das künftige Gemeinschaftsunternehmen Deutsche Börse Computershare GmbH wird die Führung elektronischer Aktienbücher für Emittenten von Namensaktien und weitere Dienstleistungen, wie die Unterstützung und Organisation von Hauptversammlungen anbieten. Diese Dienstleistungen sind zunächst für den deutschen Markt konzipiert, werden aber zu einem späteren Zeitpunkt auf den gesamten kontinentaleuropäischen Wirtschaftsraum ausgeweitet.

Die Deutsche Börse bringt das bisher von der Deutsche Börse Systems für die elektronische Verwaltung von Aktienregistern entwickelte und betriebene System IAB (Integriertes Aktienbuch) in das Gemeinschaftsunternehmen ein. Aktienregister verwalten die Daten der Aktionäre von Unternehmen, die Namensaktien emittiert haben und unterstützen dadurch die Investor Relations-Arbeit dieser Unternehmen. Durch das IAB können Aktionärsdaten elektronisch übernommen, ausgewertet und analysiert werden. Mit der IAB-Software werden zur Zeit 50 Aktienregister mit den Daten von etwa sechs Millionen Aktionären verwaltet. Mit einem Marktanteil ca. 60 Prozent der Installationen ist IAB das führende elektronische Aktienregister in Deutschland. Es kommt unter anderem zum Einsatz bei DaimlerChrysler, Deutsche Bank, Deutsche Post, Lufthansa, Infineon und Siemens.


Neben den bereits angebotenen Dienstleistungen wird die Deutsche Börse Computershare das Serviceportfolio für Emittenten - insbesondere Emittenten von Namensaktien - deutlich erweitern: Neben der kompletten Übernahme der Aktienregisterführung sind die Unterstützung von Global-Shares, die Verwaltung von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen in Unternehmen sowie Aktionärsdatenanalysen in Vorbereitung. Am Gesamtkapital der Deutsche Börse Computershare GmbH von rund 13 Mio. Euro wird die Deutsche Börse Systems 51 Prozent halten. Das Unternehmen wird seinen Sitz in Frankfurt haben und soll zu Beginn des zweiten Quartals 2002 mit der operativen Arbeit beginnen.

Über Computershare:
Computershare Ltd. wurde 1979 in Australien gegründet, Hauptsitz des Unternehmens ist Melbourne. Das Unternehmen verwaltet die Daten von mehr als 68 Millionen Namensaktiönaren in neun Ländern auf fünf Kontinenten. Weltweit beschäftigt Computershare über 5.100 Mitarbeiter; die Marktkapitalisierung des Unternehmens beträgt rund USD 1,6 Milliarden.

Für Fragen, rufen Sie uns an unter 069-2101-1500 oder schicken Sie uns ein Mail an Media-Relations@deutsche-boerse.com.

| GRUPPE DEUTSCHE BÖRSE
Weitere Informationen:
http://www.computershare.com
http://www.media-relations.deutsche-boerse.com

Weitere Berichte zu: Aktienregister IAB Namensaktie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Mittelstand 4.0-Kompetenz­zentrum Stuttgart gestartet
29.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index weiter aufwärts gerichtet
23.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE